Wer die letzten Tage pochenden Herzens bei den Musikfestspielen verbracht hat und nun nicht so schnell runterkochen kann – für den hier zehn Konzerttips im Juni. Fußball? Vergesst Fußball.
Musik in Dresden
Gidon Kremer kommt zu den 3. Internationalen Schostakowitsch Tagen Gohrisch. Der weltberühmte Geiger wird in gleich zwei Festival-Konzerten zu erleben sein. Und aufgepasst: Noch bis zum 4. Juni 2012 sind Festivalpässe zum Sonderpreis erhältlich.
In diesen Wochen schließen Dresdner Nachwuchs-Gitarristen wie Martin Schmieder nicht nur ihr Abitur ab, sondern machen auch ihren Oberstufenabschluß am Heinrich-Schütz-Konservatorium Dresden. Heute und morgen sind die Jazzer im Konzert zu erleben. Marion N. Fiedler hat mit einem von ihnen gesprochen.
Mit dem Fokus auf volkstümlicher Musik und virtuosen Improvisationen bewiesen »The Philharmonics« Fingerspitzengefühl im Umgang mit Grenzüberschreitungen.
An einem Werbeplakat seines Namensvetters, des Herrn Intendanten, vorbei betrat der junge Jan Lisiecki die Halle in Radebeul. Im Klavierrecital der Dresdner Musikfestspiele überzeugte er das Publikum durch Gelassenheit und brillante Technik.
Das letzte Interview, das Maja Sequeira einem Journalisten gab, stand nicht im Kulturteil der Zeitung – dort, wo über die letzten Jahre zahlreiche lobende Besprechungen ihrer Arbeit abgedruckt waren. Im Februar 2012 entschied sie sich, eine schwere Erkrankung öffentlich zu machen, die ihr nicht mehr viel Lebenszeit lassen würde.
Warm war es nicht nur draußen, sondern auch im Societaetstheater. Da halfen leider auch keine Erfrischungsdrops, die am Einlass übergeben wurden. Abkühlung schaffte nur der Star des Abends: Caroline Henderson. Erfrischend, unterhaltsam, atemberaubend.
Hoher Besuch im Schauspielhaus: Die Geschichte eines berühmten Serienmörders, gespickt mit klassischen Arien wurde im Jahre 2008 in Santa Monica uraufgeführt. Seitdem spielt die Rolle des Jack Unterweger niemand geringeres als John Malkovich. Das sieht und hört man selten.
Das Dresdner Ensemble „El Perro Andaluz“ stellte im Rahmen der Dresdner Musikfestspiele die Musikmetropole Prag vor: zeitgenössische Musik erklang, über die man im Programmheft leider nichts erfuhr außer den Titeln und Komponisten.