2012 Februar

Blaumeise

27.02.2012: Leb wohl, Blaumeise!

Mir fiel auf, wie ernsthaft sie die Aufführungen oder Konzerte verfolgte; wie immer wieder ihre Hände begannen mitzudirigieren oder sich auch schon mal wütend zur kleinen Faust ballten, bis die Haut über den Knöcheln bläulich anlief. Leb‘ wohl, kleine „Blaumeise“ – im Himmel soll´s ja viel Bach geben und Mozart auch, wegen der Ökumene…

tiberius

27.02.2012: Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben

Dresden braucht unbedingt ein Konzerthaus – dieses Fazit der Diskussionsveranstaltung am Sonntag im Hygienemuseum war ja nicht überraschend. Wer den vier aus Wien, Hamburg, Dortmund und Luxemburg angereisten Intendanten aufmerksam zuhörte, musste – auch wenn die Frage „Konzertsaal oder Kulturpalastumbau“ an diesem Tag gar keine Rolle spielte – nach und nach den Eindruck gewinnen, dass die Stadt Dresden bei der Planung für den neuen Konzertsaal im Kulturpalast so ziemlich alles falsch gemacht hat.

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23.02.2012: Sächsische Staatstheater – ein Schritt zurück in die Zukunft?

Sage bloß niemand, in Dresden bliebe alles, wie es ist. Nein, das wäre eine Verleumdung! Richtig ist: In Dresden wird alles so, wie es mal war. Dieser Prozess kann sich jedoch hinziehen: Siehe Kulturpalast, siehe Kulturkraftwerk, Staatsoperette, Theater der jungen Generation et cetera p.p.; bekannte Vorgänge, deren Reifeprozess sehr gutem Whisky zur Ehre gereichte.

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23.02.2012: Wenn der Elbphilharmonie-Intendant ‚Best Practice‘ erklärt

Kommenden Sonntag findet im Hygienemuseum eine Veranstaltung statt, bei der sich die Dresdner von berufenen auswärtigen Gästen Visionen über ein neues Konzerthaus für Dresden ausmalen lassen können. Und morgen wird’s auf einem gewissen Sofa richtig knistern: eine vierunddreißigjährige Bernerin trifft auf den einst schönsten Jungen der DDR.