Monatliches Archiv für Februar 2012

Monatliches Archiv für Februar 2012

Nun danket alle Gauck!

Manchmal, bei ganz hohen Anlässen, wird ja gesungen im höchsten deutschen Haus. Wie wärs demnächst mit Brecht und Weill, mit Adelheid Wette und Engelbert Humperdinck; und bei so viel protestantisch-selbstloser Volksverbundenheit könnte auch gleich noch die Nationalhymne ausgetauscht werden.mehr

20.02.2012Kolumnen

»Wuthering Heights«: Premiere einer 50 Jahre alten Oper in Freiberg

Am 11. Februar schaute Europa nach Freiberg: über fünfzig Jahre nach ihrer Uraufführung in Santa Fe feierte hier Carlisle Floyds zweite Oper »Wuthering Heights« (nach dem Roman von Emily Brontë) ihre europäische Erstaufführung.mehr

18.02.2012Rezensionen

Ausgewulfft

Ein denkwürdiges Datum: der Bundeswulff ist endlich zurückgetreten. Wir hatten das ja schon lange geahnt (siehe meine weihnachtliche Kolumne vom 24. Dezember 2011). Aber es wird sich nichts ändern. Dabei könnte diese Farce durchaus ein Lehrstück sein. Auch für Dresden.mehr

18.02.2012Kolumnen

Musikalische Unterschriften

Auch als Dresdner Konzertgänger kann man sich den Ritualen des 13. Februars schwer entziehen. Die zwei Gedenkkonzerte der beiden großen Orchester der Stadt fanden bereits ausführlichere inhaltliche Würdigung in vorherigen Texten. Es wäre noch zu fragen: was bleiben mit ein paar Stunden, Tagen Abstand für Eindrücke haften?mehr

15.02.2012Kolumnen

Lunatscharskis Klavier perdu

Die Bühnenmusik in der neuen Inszenierung von Bulgakows „Meister und Margarita“ (Premiere: 11. Februar) gibt das Tempo des Stückes vor und schafft eine ganz eigene theatralische Ebene. Thomas Hertel hat sie montiert und spielt mit bekannten sowjetischen „Schlagern“ spielt wie dem Säbeltanz, dem Walzer aus „Maskerade“ von Aram Khatchaturian oder dem Marsch aus der „Liebe zu den drei Orangen“ von Prokofjew. Man hört aber auch das bekannte Marschthema aus Schostakowitschs Leningrader Sinfonie.mehr

15.02.2012Rezensionen

Erinnerungen im Februar

Am 13. Februar 1985 wurde die Semperoper wiedereröffnet. Es war ein kalter Tag. In der Stadt war was los. Polizei und Sicherheitskräfte waren unterwegs. Vor der ersten Premiere im dritten Semperbau sprach Erich Honecker auf dem Opernplatz, die Rede soll kurz gewesen sein. Dann begann der Opernbetrieb. Komisch: dieses einmalige Operngefühl, dass mir „Hören und Sehen vergeht“, hatte ich seit diesen Tagen nur noch selten.mehr

13.02.2012Kolumnen

„Für alle Umgekommenen, für alle Gequälten“

Selten, sehr selten hat ein Motto das Konzert und dessen Anlass so exakt beschrieben wie diesmal. Mitunter wirken die in dieser Spielzeit verwendeten Titel sogar tüchtig bemüht. Für das Konzert zum Dresdner Gedenken hätte man in der Philharmonie aber keine bessere Wahl treffen und kaum ein passenderes Programm finden können.mehr

12.02.2012Rezensionen