2010 September

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30.09.2010: Wenn das Cello singt… »Das Lied in Dresden« mit romantischen Kostbarkeiten

Nein, die ganz großen Säle füllt man nicht mit dieser großen Kunst der leisen Töne, der zarten Melodien, der Herzensdramen im Minutentakt, den Liedern als Seelenspiegel des Intimen in der Romantik. Dresden kann sich glücklich schätzen, mit der Reihe »Das Lied in Dresden« immer wieder ein Podium zu haben, das dieser Kunst einen Raum gibt.

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30.09.2010: Philharmonie spielt unter dem Kulturradar hindurch

Die Dresdner Philharmonie bot letztes Wochenende unter Gastdirigent Andre Previn und mit dem fantastisch aufspielenden Daniel Müller-Schott drei außergewöhnliche Werke an einem Abend, unter anderem eine deutsche Erstaufführung. Das Kulturpalast-Publikum scheint sich allerdings durch permanente Abwesenheit einen kleineren Saal geradezu ertrotzen zu wollen.

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30.09.2010: Das Staatsballett Berlin eröffnet die Saison – und das Orchester streikt

 Fängt ja gut an, das siebte Jahr beim Staatsballett Berlin. Traditionell mit der Ballett-Gala, erstmals in der deutschen Oper, stellt sich die Kompanie vor und begrüßt ihr Publikum. Selbiges zahlt freiwillig einen Aufschlag, der wiederum ist für einen guten Zweck. Ungleich behandelt fühlen sich jedoch die Musiker des Orchesters der Deutschen Oper. Warnstreik!

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30.09.2010: Frauenoper, die erste oder: Alles Fischer und Schäfer

Torsten Fischer inszeniert und Omer Meir Wellber dirigiert „Daphne“, die Antrittspremiere der neuen Intendanz an der Semperoper. In dieser Oper geht es fast nur um Fischer und Schäfer – bezeichnenderweise heißt der Ausstatter dann auch noch Herbert Schäfer. Auf der Dresdner Bühne wird es aber um mehr als bukolische Idylle gehen, um spannende Zeitbezüge und Parallelen zur deutschen Geschichte.

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28.09.2010: Mord, Bänkel und Charleston – »RadioMusiken« in der Staatsoperette

Zwei Wiederentdeckungen stehen 2010 auf dem Programm der »RadioMusiken« aus dem "Funkhaus Leuben": Mischa Spolianskys impulsives, jazz-symphonisches „Charleston-Caprice“ für großes Orchester und Walter Gronostays packendes Hörspiel „Mord“. Daneben stehen Wilhelm Grosz’ ohrwurmreiche „Bänkel und Balladen“ und Ausschnitte aus Nicks/Kästners "Leben in dieser Zeit". Und, Ohren gespitzt: Für »Musik in Dresden«-Leser gibts Sonderpreise!