Monatliches Archiv für Juni 2010

Monatliches Archiv für Juni 2010

Sommerkorrespondenz 1: Tiefe Trauer, heiliger Ernst, befreiendes Lachen

Die Dresdner Spielzeit 2009/10 neigt sich dem Ende zu, und die ersten Rezensenten haben sich schon in den Festspielurlaub verabschiedet. Von verschiedenen Ecken der Welt treffen diesen Sommer wieder Postkartenkritiken bei »Musik in Dresden« ein. Boris Michael Gruhl eröffnet die "Sommerkorrespondenzen" mit einer Besprechung von Puccinis „Il trittico“ in Riga.

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12.06.2010Rezensionen

Diskussion um Zuwendungen an Sächsische Musikschulen

Die Kürzung der staatlichen Mittelzuweisungen trifft das HSKD hart. Zwar ist die von der Stadt Dresden kommende Förderung festgeschrieben. Trotzdem musste die Mitgliederversammlung des Vereins eine deutliche Entgeltanhebung mitten im Haushaltsjahr 2010 und dazu noch weitere Sparmaßnahmen beschließen.

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09.06.2010Allgemein

»Colditz Castle« wird zum Musikschloss

Schloss Colditz war während des Zweiten Weltkrieges Gefangenenlager hochrangiger Offiziere. Waren die sechs Kriegsjahre ein unrühmlicher Abschnitt in der fast tausendjährigen Geschichte von Colditz, so wirkt er doch bis heute nach. Zwei Drittel der rund 20.000 Besucher des Schlosses im Jahr kommen aus dem Ausland. Jetzt bekommt das Schloss ein neues Image, neue Besucher: es wird Musikschloss.

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09.06.2010Features

Massiv und langsam – „Die Schöpfung“ im 8. Philharmonischen Konzert

Mit 120 Chorsängern und 50 Streichern wurde im Kulturpalast am vergangenen Wochenende eine recht massiv besetzte "Schöpfung" von Joseph Haydn gegeben. Chefdirigent Rafael Frühbeck de Burgos leitete die Aufführung mit den Solisten Robin Johannsen, Markus Schäfer und Florian Boesch.

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09.06.2010Rezensionen

Ein Stück aus Trug, aus Traum und Wahn – Schumanns »Genoveva«

Eine Oper wollte er schreiben, um jeden Preis, auf jeden Fall. "Mein Morgen- und abendliches Künstlergebt heißt: Deutsche Oper", so der Komponist Robert Schumann, der am 8. Juni vor 200 Jahren in Zwickau geboren wurde. Hier kam jetzt zur Eröffnung der Geburtstagfeierlichkeiten »Genoveva«, sein einziges abgeschlossenes Bühnenwerk, zur Aufführung.

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08.06.2010Rezensionen

Tschaikowskis „Jolanthe“ mit dem Moskauer Bolschoi-Theater

Das Orchester des Bolschoi-Theaters spielte die "Jolanthe" unter der Leitung von Vassily Sinaisky hinreißend gut. Warum, so fragt man sich nach 90 Minuten Ohrenschmaus, kennt man diese Oper den so gut wie gar nicht? An Lyrik und Dramatik steht sie anderen Werken Tschaikowskis, die wir kennen, doch kaum nach.

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08.06.2010Rezensionen

Gounods Oper ist ein musikalisches Ereignis

Charles Gounods Oper mischt Goethes Dichtung mit einer französischen Vorlage: „Faust et Marguerite“ ist seit der Pariser Uraufführung 1859 ein Welterfolg. Zum Erfolg wurde auch die jüngste Premiere des Werkes in Dresden. Denn nichts ist unterhaltender als das Unglück anderer, unterlegt mit schöner Musik.

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08.06.2010Rezensionen