Der Dirigent Hartmut Haenchen feiert am 21. März seinen 70. Geburtstag. Die SLUB widmet ihm eine Ausstellung – und wurde ihrerseits vom Jubilar reich beschenkt. Haenchen hat der Bibliothek seinen Vorlass vermacht: unter anderem dreitausend Partituren und eine kostbare Strauss-Handschrift.
Martin Morgenstern
Yuki Manuela Janke amtiert seit einem halben Jahr als Erste Konzertmeisterin der traditionsreichen Staatskapelle. Ihr Leben war auf eine Solokarriere ausgerichtet; irgendwann fragte sie sich: ist das das richtige für mich? Und antwortete auf eine Stellenausschreibung.
Die Geigerin Victoria Mullova absolvierte ihren Besuch im Rahmen des „à la carte“-Programms der Philharmonie wie einen nüchternen Geschäftstermin. In den nächsten Tagen geht sie auf eine Tournee, die sie über Europa nach Südamerika und Japan führen wird – und ist im Mai wieder in der Stadt.
Am Sonntag, dem 17. März, 11 Uhr, würdigen die Sächsische Akademie der Künste und die SLUB das Lebenswerk Hartmut Haenchens mit einer Matinee.
Die Sächsische Staatsoper ist nach dem frühen Tod ihrer Intendantin in einen künstlerischen Winterschlaf gefallen. Dadurch verschiebt sich die Aufmerksamkeit des Publikums weg vom Opernrepertoire zu dem ambitionierten Konzertspielplan. Die Findungskommission sollte sich nicht bis zum Jahresende Zeit lassen, dem auratischen Chefdirigenten einen neuen Intendanten an die Seite zu stellen.
Sven Helbigs „Pocket Symphonies“ mögen kein Geniestreich sein. Die vermufften Klassikrituale aber rüttelten die Musiker am Uraufführungsabend angstfrei auf.
Morgen früh wird Christfried Brödel mit einem Festgottesdienst feierlich aus dem Amt des Rektors der Dresdner Hochschule für Kirchenmusik verabschiedet. Hier blickt er zurück – und nach vorn.
Die Capell-Virtuosin Lisa Batiashvili hat das Brahms-Violinkonzert eingespielt – auf einem Instrument, das dem Solisten der Uraufführung gehörte. Im Interview mit »Musik in Dresden« spricht sie über technische Perfektion und die Herausforderung, Solistenkarriere und Familie unter einen Hut zu bekommen.
Richard Wagners Opern-Erstling „Die Feen“ ist über weite Strecken ein plumpes Plagiat. Trotzdem, es lohnt sich, die witzige Leipziger Inszenierung zu besuchen.