Wie der Tanz die Unsichtbaren sichtbar macht, oder: eine Arbeit, die unbedingt in Dresden gezeigt werden sollte.
Boris Gruhl
Muss ein Künstler lügen, um der Wahrheit auf die Spur zu kommen?
Im Rechtsstreit mit dem Land Berlin obsiegt Ralf Stabel als Schulleiter der Staatlichen Ballettschule Berlin in letzter Instanz.
Der in Dresden ausgebildete Tänzer Andreas Heise hat einst in Graz mit dem Ballett »Der Sandmann« seinen erfolgreichen Einstand als Choreograf gegeben. Für Beate Vollack, Direktorin des Grazer Balletts, Grund genug, Andreas Heise erneut einzuladen.
Mit der jüngsten Premiere setzt die Dresden Frankfurt Dance Company grandiose Akzente für den zeitgenössischen Tanz in Dresden.
»Bach Brasil – Die Kunst der Flucht« – so heißt die neueste Produktion der Tanzkompanie an den Landesbühnen in Sachsen.
»Die Menschliche Stimme« von Francis Poulenc im Freiberger Theater, danach in der Kirche gegenüber, »Te Deum« von Arvo Pärt. Das will sich weder musikalisch ergänzen, noch aufeinander beziehen, und das ist schade, denn beide Aufführungen sind jeweils von hohem Anspruch.
Krawattentausch mit Folgen in Schwarzweiß: »Zwei Krawatten« (Musik von Mischa Spoliansky zum Buch von Georg Kaiser) im zweiten Anlauf als Megarevue an der Staatsoperette.
Wenn die Nibelungen lustig sind – da kann doch was nicht stimmen? An den Landesbühnen in Radebeul stimmt’s schon insgesamt ganz gut.