„Je anspruchsvoller die Musik, desto intimer die Runde“ – der Intendant der Jazztage Kilian Forster sah es positiv, dass der Gutmann-Saal des Societaetstheaters nur zur Hälfte gefüllt war. Das Dieter-Ilg-Trio gab sich die Ehre und ihre Interpretationen einiger Verdi-Themen dem Publikum preis. Das wiederum war schwer begeistert.
Musik in Dresden
Eine Stimme, intensiv, ein wenig heiser und rau wie Sandpapier. Dazu ein Mann, der nach einer Reise von knapp 15 Stunden auf der Bühne die Gelassenheit in Person ist und spitzbübische Witzchen reißt. Der verspätete Beginn tat der Stimmung beim Richard-Bona-Konzert keinen Abbruch!
… spricht sich das anscheinend schnell herum. So war der Dresdner Kulturpalast am Abend des 4. November fast ausverkauft. Im Rahmen der Jazztage Dresden war Manfred Krug gemeinsam mit Uschi Brüning und dem Berlin Jazz Orchestra unter der Leitung von Jiggs Whigham angekündigt.
… war eigentlich das einzig neue, was Hans-Joachim Frey zur Pressekonferenz am Mittwoch zu bieten hatte. Denn auch, wenn ein Pärchen vorgestellt werden sollte, ahnten doch viele, dass den männlichen Part der SemperOpernball-Moderation im Jahr 2012 wieder Gunther Emmerlich übernehmen würde. Doch wer würde die Neue an seiner Seite sein?
„Wenn das hier nicht Klazz ist, was sonst?“ Maria Markesini und die Klazzbrothers eröffneten den Auftakt der elften Jazztage in Dresden fulminant. Das Societaetstheater wurde zum Schauplatz fesselnder Interpretationen. Ein Eröffnungskonzert, das den Appetit auf Jazz zu regelrechtem Hunger nach mehr wachsen ließ.
Am zehnten Geburtstag von HOPE Cape Town in Südafrika ging die 6. HOPE-Gala im Dresdner Schauspielhaus über die Bühne. 800 Gäste, Sponsoren und honorige Künstler spielten unter dem Motto „Von Klassik bis Rock“ eine Spendensumme von 100.000 Euro zugunsten des AIDS-Hilfsprojektes ein. Den zum dritten Mal verliehenen HOPE-Award nahm Bundestagspräsidentin a.D. Rita Süssmuth entgegen.
Nächsten Mittwoch stehen sich die Dresdner Philharmonie und vier außergewöhnliche Jazzer aus der deutschen und internationalen Szene gegenüber: Orchester und Band werden im Großen Saal des Hygiene-Museums im Wechsel einen Satz aus Beethovens 2. Sinfonie und eine Improvisation spielen, mit Markus Poschner mal als Dirigent, mal als Jazzpianist.
Sie wurde als spannendes, Grenzen sprengendes Crossover-Werk angekündigt: eine neue Jazzmesse von David Timm. Nach Leipzig und Görlitz folgte nun die Dresdner Aufführung. Am Sonntag fand das Benefizkonzert zum Erhalt der Kreuzkirche mit einer Jazzband, zwei berühmten Gesangssolisten, dem Landesjugendorchester Sachsen und dem Universitätschor Leipzig statt.
„Willkommen, Bienvenue, Welcome“ hieß es zur ersten Spielzeitpremiere in der Staatsoperette Dresden. Das Musical »Cabaret«, das vor 35 Jahren seine DDR-Uraufführung an der Staatsoperette feierte, ist seit Freitag wieder in der Landeshauptstadt zu sehen. Die neue Inszenierung von Robert Lehmeier polarisiert: nicht wenige Besucher verließen die Vorstellung vorzeitig.