2011 November

biermann05

30.11.2011: Sternstunden der Eitelkeit

Wer sich beim Betreten des Dresdner Schauspielhauses am Dienstag noch wunderte, wie licht die Reihen gefüllt waren, obwohl doch Wolf Biermann angesagt war, dürfte im Verlauf der folgenden zwei Stunden jene beneidet haben, die sich für ein gewiss weniger langweilendes Freizeitvergnügen entschieden hatten. Der einst so bissige Barde deklassierte sein Gastspiel zum zahnlosen Werbeblock für sein neues Buch. Was er da präsentierte, war nach eigenen Worten „Biermanns Sammelsurium“ – ein Mix aus Eigenem, Anekdotischem und Übersetztem.

Junges_Musikpodium_2011

28.11.2011: Farbtöne zu Tonfarben

Wenn junge Musiker neben venezianischer Kunst Barockmusik auf hohem Niveau darbieten, scheinen nicht nur die Künste, sondern auch Nationalitäten und Charaktere zu einem harmonischen Ganzen zu verschmelzen. So offenbarte sich das Junge Musikpodium Dresden-Venedig als Institution, die nicht nur die künstlerischen, sondern auch die sozialen Bande zwischen Deutschland und Italien kunstvoll zusammenführt.

Danjulo-Ishizaka

24.11.2011: Im Märchen und bei Magyaren

Auffällig viele junge Besucherinnen und Besucher mit einem Cello auf dem Rücken oder am Arm zog es am Mittwochabend in den Konzertsaal der Musikhochschule. Verwunderlich war dies nicht, ihr gemeinsames Ziel war schließlich das Antrittskonzert von Danjulo Ishizaka. Der 1979 geborene Deutsch-Japaner hat seit kurzem eine Professur für Cello am Hause Carl Maria von Weber inne.

Venus

23.11.2011: „Sie reißen uns die Karten aus den Händen!“

Exquisit ist die Auswahl der Musiker des Jungen Musikpodiums Dresden-Venedig, wie auch das Konzert am Samstag: Der Giorgionesaal der Dresdner Gemäldegalerie fungiert schließlich nicht täglich als Aufführungsort für barocke Musik. »Musik in Dresden« hat mit der Projektleiterin und Gründerin des Jungen Musikpodiums Dresden-Venedig, Edeltraut Ulrike Gondolatsch, gesprochen.