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Das bessere Neue und das gute Alte

Tagtäglich wird Dresden durch die Semperoper beschenkt. Zum 30. Jahrestag seiner Wiedereröffnung bekam nun auch mal das Haus selbst ein Präsent. Ein Rückblick auf den Festakt mit Freunden.mehr

25.02.2015Features

KOLUMNE

Freiluft im Februar

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Gut möglich, dass die Sächsische Staatskapelle vorige Woche das erste Open-air-Konzert ihrer Geschichte im Monat Februar absolvierte. Sie ist ja auch nie zuvor in der Oasenstadt Al Ain aufgetreten. Nun hat sie Wagner in die Wüste gebracht.mehr

24.02.2015 Michael Ernst

Freitag, dieser Dreizehnte

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Wie wäre es eigentlich, wenn wir an einem Tag wie diesem einmal nicht nur zurückblickten, sondern um uns herum schauten, weit aus dem Elbtal heraus, und mal tüchtig nach vorn dächten?mehr

13.02.2015 Michael Ernst

„Freischütz“ sucht die Rubens-Frau

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Besetzungsfragen werden auf der Couch geklärt? Von wegen! An der Semperoper gibt es ein ganz ungewöhnliches Casting. Mindestgröße eins fünfundachtzig!mehr

07.02.2015 Michael Ernst

Musikalische Kreuzritter in der Hitze der Nacht

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Die Sächsische Staatskapelle Dresden hat letzte Woche das Emirat Abu Dhabi erobert. Inzwischen ist sie weitergereist. Aber eine kleine Zwischenbilanz ihrer Asientournee soll erlaubt sein.mehr

24.02.2015Features

Heiter und ernst, komisch und tragisch

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„Drei Streifen: Tanz“ in Dortmund mit der Uraufführung „The Piano“ von Jiří Bubeníček und „Ebony Concerto“ von Demis Volpi.mehr

21.02.2015Rezensionen

Barock & Rock ‘n’ Roll

Foto: PR

Sonia Prina übernimmt die Partien des Cesare und des Orlando von Georg Friedrich Händel in den beiden Wiederaufnahmen an der Semperoper.mehr

21.02.2015Interviews

30 Jahre Wiedereröffnung – die Semperoper feiert.

Foto: Koosinger | photocase.de

Vor 30 Jahren wurde die Semperoper wiedereröffnet – am kommenden Wochenende gratuliert sich die Oper selbst: “Herzlichen Glückwunsch, Semperoper!”mehr

19.02.2015Allgemein

Liebesstaub nur Mittelmaß

Fotos: Ian Whalen

Die Uraufführung „Tristan + Isolde“ von David Dawson, der in Dresden einige Jahre als Hauschoreograf gearbeitet hat und dessen erfolgreiche Choreografie des Klassikers „Giselle“ nach wie vor im Repertoire ist, bot allenfalls Mittelmaß – für das Auge wie für das Ohr.mehr

16.02.2015Rezensionen

“Ich halte nichts davon, wenn Chöre einen Altersschnitt von 25 haben”

Foto: Matthias Creutziger

Seit dem 1. Februar leitet Jörn Hinnerk Andresen den Chor an der Sächsischen Staatsoper. Sein “Antrittskonzert” ist das heutige Gedenkkonzert, das gleichzeitig das dreißigjährige Jubiläum der neuen Semperoper markiert. Andresen, der an der Dresdner Musikhochschule von Hans-Christoph Rademann und später von Matthias Brauer (seinem jetzigen Amtsvorvorgänger) ausgebildert wurde, erzählt im »Musik in Dresden«-Gespräch, wie er sich die Zukunft des Chores vorstellt, und welche Aufgaben jetzt anstehen.mehr

13.02.2015Interviews

“Lügen zu müssen aus Liebe und Schutz?”

Maxim Schostakowitsch: "Wenn ein Mensch dieser Art Musik zuhört, wirft es ihn in die Welt dieses Komponisten. Ein Komponist, der etwas zu sagen hat. Er geht hin, um ein Teilnehmer zu werden an den Dingen, die der Komponist mit dem besagten Werk übermitteln möchte."

Dmitri Schostakowitsch: "Das würde bedeuten, dass ich gewissermaßen erfolgreich war, Patriotismus in meiner Musik darzustellen – was mein Ziel ist, immer war und immer sein wird. Kein musikalisches Werk kann ohne Patriotismus auskommen. Beethoven zum Beispiel hätte seine großartigen Sinfonien wohl kaum schreiben können ohne Patriotismus, ohne, dass er fortschrittliche Gedanken und Auffassungen gehabt hätte – oder Schubert, Schumann, Mussorgsky, Glinka, Tschaikowski. Ob ein Komponist immer erfolgreich darin ist, im Namen seines Volkes zu sprechen, bin ich nicht sicher – aber ich persönlich versuche es immer. Ich denke, ein Komponist muss das tun! Ich glaube, meine Pflicht ist es, für das Volk, im Namen des Volkes zu sprechen."

Mit der Uraufführung der elften Sinfonie war Dmitri Schostakowitsch als Komponist endgültig rehabilitiert. Bis heute wird über ihr Programm, ihre Botschaft gerätselt. Martin Morgenstern hat darüber mit dem Dirigenten Michael Sanderling gesprochen.mehr

13.02.2015Interviews