Don Giovanni. Autor / Komponist: Wolfgang Amadeus Mozart. Musikal. Ltg.: Omer Meir Wellber. Insz.: Andreas Kriegenburg. Buehne: Harald Thor. Kostueme: Tanja Hofmann. Chor: Joern Hinnerk Andresen. Ort: Semperoper Dresden. Premiere: 12. Juni 2016. Copyright: david baltzer / bildbuehne.de. SaengerInnen: Lucas Meachem / Don Giovanni u.a..

Kleine Tode

Vom ersten Ton an wissen wir: dieser »Don Giovanni« ist dem Tod geweiht. Bis es soweit ist, stirbt der Weiberheld viele lustvolle kleine Tode. Andreas Kriegenburg hat die Mozart-Oper routiniert inszeniert, das Publikum feiert alle Mitwirkenden. Bleibt das Gefühl: da wäre sogar noch ein bisschen mehr dringewesen. Grenzen sprengt der neue Dresdner Lüstling keine.mehr

14.06.2016Rezensionen

KOLUMNE

Wagners Welten

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Die Musik von Richard Wagner kennt zwar wunderbare Pausen, auskomponierte Stille geradezu, die schier unter die Haut gehen kann – aber die Welt der Musik kennt keine Pause von Richard Wagner. Sowieso nicht in Bayreuth, aber auch nicht in und um Dresden.mehr

25.06.2016 Michael Ernst

BRN – Bier, Randale, sonst Nichts?

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Feiern sie noch oder stehen sie schon unter Generalverdacht? Dresdens Neustadt leidet unter massiver Polizeipräsenz. Dann doch lieber den hehren Künsten frönen?mehr

18.06.2016 Michael Ernst

Mozart, Mensch und Mündigkeit

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Der aufgeklärte Mensch – ausgerechnet in Sachsen? Erstens: Warum denn nicht? Zweitens: Wenigstens im Theater. Denn in der wirklichen Welt scheinen wir weiter von ihm entfernt zu sein denn je: gab es doch diese Woche eine abstruse Luftübung überm Luftkurort.mehr

12.06.2016 Michael Ernst

Gesamtkunstwerk Musik und Malerei

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Zur Uraufführung des Stückes »EIN STÜCK VOM HIMMEL: ODER WENN ICH ERST EWIG BIN …« an den beiden ersten Juli-Wochenenden laden die Richard-Wagner-Spiele zum vierten Mal zu den Wagnerstätten Graupa ein. In einer Freiluft-Inszenierung ringen Richard Wagner und Caspar David Friedrich um das Verhältnis von Malerei und Musik. Gast im WAGNER SALON vor den Aufführungen ist neben weiteren der Kunstpreisträger der Stadt Dresden 2016 Peter Schreier.mehr

25.06.2016Features

Delikat und diffizil

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Drei Dresdner Musikerinnen haben einige lohnende kammermusikalische Entdeckungen gemacht. Nachahmenswert!mehr

14.06.2016Rezensionen

Schwarze Erde, späte Sinfonien

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Joseph Haydns Sinfonien erklingen heutzutage nicht oft im Konzert. Wenn, dann sind es meist die des späten Haydn aus den „Londoner“ Reise-Jahren. Dabei gibt es bei den 104 überlieferte Sinfonien durchaus Interessantes zu entdecken! mehr

06.06.2016Rezensionen

Selten solche Eintracht!

Foto: Lars Gundersen

Das 11.Sinfoniekonzert der Staatskapelle in der Semperoper begann mit dem gewichtigen Violinkonzert von Beethoven. Nikolaj Znaider als Geiger, Christian Thielemann als Dirigent boten mit der sensibel mitgehenden Kapelle eine Interpretation von besonderem Charakter.mehr

06.06.2016Rezensionen

Auf Sprachspielsuche mit KlangNetz Dresden

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Am 2. Juni startet KlangNetz Dresden seine neue Konzertreihe – bis Februar 2017 geht es in Kooperation mit dem Hygiene-Museum um „SprachSpiele“mehr

29.05.2016Features

Probleme mit dem Heroischen

Igor Levit (Foto: Felix Borede)

Von wegen »The Emperor«! Igor Levit fasste das 5. Klavierkonzert Beethovens gänzlich unheroisch auf und überraschte damit unseren Kritiker.mehr

29.05.2016Rezensionen

Ein Konzert mit französischer Moderne

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Mit französischer Moderne ist eine Musik gemeint, die den Idealen der von Jean Cocteau um 1920 beschriebenen Kunst der Eleganz verbunden ist und doch unterhaltsam sein soll. Divertissement ist der Formbegriff, der dies am besten umreißt. Und so ist auch eine Stück für Kammerorchester von Jacques Ibert überschrieben, das im jüngsten Aufführungsabend der Staatskapelle erklang.mehr

27.05.2016Rezensionen