Foto: Thorsten Jander

“Ein geiles Geräusch!”

Der Name Wolf Biermann weckt hierzulande wohl bei nahezu jedem Zeitgenossen ganz eigene Assoziationen. Titel wie »Auf der Mauer« oder »Ermutigung« sind für Freund und Feind Allgemeingut. Jetzt geht der Barde mit Jazzern in die Kirche.mehr

30.10.2014 Michael Ernst Allgemein

KOLUMNE

Drei Preise für Dresden

jazzloewe

Wiederholte Freude ist weit mehr als doppelte Freude. Wiederholte Freude ist der Beweis, nicht alles falsch gemacht zu haben. Und vieles sehr richtig!mehr

19.10.2014 Michael Ernst

Ein ganz besonderes Datum

lunaukalender

Nirgendwo auf der Welt gibt es so viele Dresden-Nörgler wie ausgerechnet in Dresden. Das kann kein Zufall sein! Es bedeutet aber keineswegs, dass die Dresden-Nörger Spaß daran hätten. Es wird ihnen einfach zu leicht gemacht.mehr

11.10.2014 Michael Ernst

Block-Flöten

tillich-skizze

Es gibt Menschen, die improvisieren ein Leben lang. Und es gibt Leute, die handeln strikt nach Vorschrift, nicht nach Partitur. Die sächsische Partitur wird nun die nächsten fünf Jahre ohne neongelben Textmarker auskommen – dafür kommt wieder eine zweite Farbe dazu. Parsifal-lila wirds wohl nicht sein – aber vielleicht Strawinsky-rot?mehr

30.08.2014 Michael Ernst

“Den Funken von 1989 neu entfachen”

Der ECHO Klassik gerierte sich 2014 nachdenklicher, politischer, weniger glatt-glamourös (Screenshot ZDF-Mediathek)

Der Tenor Rolando Villazón hat gestern die ECHO-Klassik-Gala moderiert – und das Publikum nicht nur mit gesungenen Verdi-Häppchen, sondern auch mit einer instrumentalen Einlage entzückt. Insgesamt jedoch war die Veranstaltung weniger glatt-glamourös als sonst – und viel politischer. Im Mittelpunkt stand ein Aufruf der an diesem Abend prämierten Künstler “im Geiste der Musik”. Er geht an das Publikum und an Politiker aller Welt. Die Forderung: es gilt, die Werte unseres humanistischen Erbes zu verteidigen und den Funken von 1989 neu zu entfachen.mehr

27.10.2014 Michael Ernst Allgemein

Wie im Fieber

Tonlagen-Titel

Die TONLAGEN 2014 sind Geschichte. Ein paar leicht verkaterte Anmerkungen zum Programm, zu den präsentierten Werken und dem umfangreichen Rahmenprogramm.mehr

27.10.2014 Martin Morgenstern Features, Rezensionen

Der alte Mann und ein Fuchs

Foto: Matthias Creutziger

Kinder und Tiere auf der Bühne, das ist ein Thema für sich. Keine »Carmen« ohne Kinderchor, und auch »Das schlaue Füchslein« von Leoš Janáček gewinnt mit jungen Stimmen. Aber Tiere?mehr

20.10.2014 Michael Ernst Rezensionen

»Wenn man über Musik und Deutschland spricht, kommt man um Dresden nicht herum«

Alexej Umnov (29) studierte Chordirigieren am Konservatorium Petrosawodsk, wo er auch als Lehrbeauftragter tätig ist. Er leitet den Männerchor seit seiner Gründung (Foto: PR).

Schon im 15. Jahrhundert, als Russland von Iwan dem Schrecklichen regiert wurde, hörte und liebte man in Moskau orthodoxe liturgische Gesänge. Der Männerchor der Petrosawodsker Staatsuniversität gründete sich zwar erst 400 Jahre nach dem Tod des Zaren, versteht sich aber als traditionswahrendes Kollektiv. Mit historischen liturgischen Gesängen, aber auch Kompositionen aus der russischen Klassik und Moderne gewann er zahlreiche Preise im In- und Ausland. Am Freitag ist er in Dresden zu Gast.mehr

16.10.2014 MiD Interviews

Hellerauer Herbsttage

Konzert des MDR Sinfonieorchester unter Dirigent Kristjan Järvi.

Schon von weitem sieht man große Diskokugeln zwischen den neoklassizistischen Säulen blitzen und blinken. Es riecht nach nassem Laub, schließlich ist Herbst, traditionell die beste Zeit für zeitgenössische Musik. In Hellerau bedeutet das: Zeit für TONLAGEN.mehr

16.10.2014 MiD Rezensionen

Von der Partnerstadt lernen

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Oktober und Neue Musik – das ist auch in Dresden eine Art Synonym. Was hier die Tage der zeitgenössischen Musik waren, heute TONLAGEN, ist in der polnischen Partnerstadt das »Festival der zeitgenössischen Oper«. In diesem Herbst fand es zeitgleich mit den World Music Days 2014 statt.mehr

14.10.2014 Michael Ernst Allgemein, Rezensionen

Und dann schlägt Andrew Lloyd Webber zu

Evita_215

Am 26. Juli 1952 starb Eva Perón, die „Evita“. Im Original des Musicals wird eine Kinoverstellung unterbrochen, eine Nachricht des Rundfunks eingespielt. Jetzt, in der Inszenierung von Winfried Schneider auf der Bühne von Roy Spahn, ist es ein Tangolokal. Die Stimme aus dem Lautsprecher, die die Todesnachricht bringt, erklang schon 1987 an gleicher Stelle…mehr

13.10.2014 Boris Gruhl Allgemein, Rezensionen