Drive-In-Theatre? Das kann nur eine Zwischenetappe sein, bald geht es in Richtung Drive-Trough-Culture. Das europäische Handelsabkommen mit den USA macht den Weg frei zu ungeahnten Zielen! Musik in Dresden hat aus zuverlässigen Quelldaten schon mal einen Einblick erhalten, wie es schon in naher Zukunft um die Kulturnation D aussehen könnte.
Kolumnen
»Elektra«, also Evelyn Herlitzius, das war ganz großes Kino, meint mein Enkelsohn. Da kann ich eigentlich nur zustimmen. Auch wenn der eigentlich Anlass nicht die Neugier auf die Herlitzius, sondern auf eine der anderen Sängerinnen war: Tichina Vaughn ist nämlich die Mutter seines Freundes.
Verdi-Jahr ist jedes Jahr. Auch nach 2013. Nicht nur im Mutterland des Musiktheaters, wo italienische Oper wie Pasta und Panini einfach zum Leben dazugehört. Die Semperoper brachte kürzlich »Simon Boccanegra« heraus und Dresdens Partnerstadt Wroclaw zeigte »Macbeth« gar als ein Megaopernevent. Erstaunlich ist nur, wie wenig sich die beiden ungleichen Schwestern an Elbe und Oder füreinander interessieren.
Wer als Dresdner den Dresdner Hartmut Haenchen am Pult sehen möchte, hat heute nur selten die Chance dazu. In Toulouse wäre es jetzt beinah dazu gekommen! Aber nur beinahe. Immerhin, zu einem Gespräch im Café reichte es. Wie es dazu kam? Bitte „umblättern“…
Wer kennt das nicht: vor den unliebsamsten Schulstunden kam stets das Fieber. Und gleich darauf ein Attest. Schon war die Stimmung gerettet! Dieses Muster funktioniert offensichtlich auch lange nach Abschluss der Schule. Und hat mit Drückebergerei selbstredend gar nichts zu tun.
Dresden soll leiser werden. Keine schlechte Idee. Wer aber die Straßenmusik knebelt, sollte vor Laubsaugern und motorisierten Heckenscheren die Augen, pardon Ohren nicht verschließen.
Verdammt, wieder mal den Freitag verpasst! Dieser Satz könnte mehr als eintausend umgerubelte Euro kosten. Wenn er denn öffentlich in Russland fiele. Im verfluchten Wiederholungsfall droht sogar Berufsverbot. Verdammt!
Sachsen-Anhalt als Land der Frühaufsteher, das klang schon immer sehr albern und immer auch ein wenig suspekt. Vielleicht sollte man dort auch mal richtig ausschlafen, um sich zu besinnen? Axel Köhler hat jetzt eine Entscheidung getroffen, die im Anhaltinischen für erschrecktes Aufwachen – und in Dresden für Spekulationen sorgen könnte.
Die unheilige Allianz von Militärmacht und Glaubenseifer ist alles andere als neu. Aber scheinbar nicht zu kurieren. Will ausgerechnet die Dresdner Frauenkirche dem jetzt einen Riegel vorschieben? Oder öffnet sie der Unbill Tür und Tor?