Dies ist die Geschichte von Sergej, dem Schrauber. Seine kleine Werkstatt in Donezk lief gut, dann fragte das große Autohaus aus Irkutsk an. Doch schon in der Probezeit lief alles schief…
Kolumnen
Nächsten Donnerstag ist es wieder so weit, am 27. März ist Welttheatertag. Keine Frage, dass sich Dresden als kurzzeitiger Unesco-Vorreiter alle Mühe gibt, als Hauptstadt des Welttheaters zu glänzen. Es scheint, da ziehen alle an einem Strang.
Bach, Beethoven und Brahms ohne Bockwurst-Odeur? Geht gar nicht. Das schmälert die ästhetischen Einbußen beim konzertanten Genuss. Nochmal? Das schmälert die ästhetischen Einbußen beim konzertanten Genuss. Ravel ohne Radeberger und Rotkäppchen? Desgleichen.
Ich melde mich zurück. Ich war unterwegs, in Leipzig, mal sehen wie dort getanzt wird. Neuerdings auch am Theater für Kinder und Jugendliche, dem Theater der Jungen Welt, am Lindenauer Markt. Aber auch hier in Dresden, beziehungsweise in Hellerau, ist in Sachen Tanz momentan so einiges in Bewegung.
Alle Achtung, es gibt Überraschungen auch in Sachsen, sogar in Dresden, die ganz danach klingen, dass demnächst ein paar Zeiger vorgestellt werden könnten. Ein neues Tempo, ausgerechnet hier? Wer das fragt, fragt zu Recht. Aber warum eigentlich nicht? Womöglich wäre sogar die Intendantenfrage an der Semperoper schon ganz rasch geklärt.
Es sollte ein Wochenende der Überraschungen werden – die Semperoper versprach mit den Premieren „Moskau, Tscherjomuschki“ und „Guntram“ zwei Raritäten. Noch bevor es dazu kam, wurde das Haus freilich selbst überrascht.
Vorgestern verlautete aus Pirna: es wird ein neuer KTP-Geschäftsführer gesucht – Vertragsauflösung von René Schmidt zum 30. April des Jahres, „im beiderseitigen Einvernehmen“. René Schmidt bat aus persönlichen Gründen um Aufhebung seines Arbeitsvertrages. Was ist mit dem Hoffnungsträger des Wagnerjahres passiert?
Was kommt dabei raus, wenn zwei „Schwestern“ gemeinsam ihren 250. Geburtstag feiern, eine 500-Jahr-Feier etwa? Oder doch ein baldiges Begräbnis?
Zum neunten Mal heißt es heute: Volksfest vs. Glamourparty. Wir haben da ein paar Vorschläge, ganz nach der Devise „Adverso Flumine“. Komisch, wieso müssen mehr und mehr Dresdner bei diesem Leitspruch an hüpfende Bälle denken?