2016 ist Tanzjahr. 2016 ist Shakespeare-Jahr. Vor 400 Jahren, am 23. April, ist er gestorben.
Kolumnen
Der Kalender muss ausgebaut werden, sonst wird es teuer für die Kultur, die Kraft und das Werk.
„Wir sind kein Bühnenbild für Fremdenhass.“ Die Semperoper ist ein Haus, das schon für Vieles herhalten musste.
Heute mal eine Einladung ins Kino. Eine Filmempfehlung und in diesem Zusammenhang vielleicht auch eine Empfehlung, mal von der Elbe an den Rhein zu fahren. Dort nämlich, beim Ballett der deutschen Oper am Rhein, arbeitet Martin Schläpfer.
Der Mann denkt nicht ans Aufhören, muss er auch gar nicht. Gestern feierte er seinen 75. Geburtstag und ist damit längst darüber hinaus, wo andere an Rente und Ruhe denken.
Es ist ein lange gepflegtes Missverständnis, dem in letzter Zeit immer kräftigere Korrekturbeispiele entgegenstehen, dass Tanz und Alter nicht zusammen gehen.
Für viele Menschen ist der Januar ist keine sehr hoffnungsvolle Zeit. Es ist kalt, es ist dunkel, die Stimmung ist nah am Gefrierpunkt. Für manche Menschen ist gerade dies Anlass für ein ganz besonderes Werk.
Ich melde mich zurück. 2016 ist ein Tanzjahr, jedenfalls in Deutschland. Das hat der Deutsche Dachverband Tanz so ausgerufen. Und wenn dieses Tanzjahr so richtig in Bewegung geraten ist, dann werde ich auch davon berichten. Ich habe nämlich vor, in diesem Jahr diese Kolumne ausschließlich dem Tanz in seinen unterschiedlichen Facetten zu widmen.
In Dresden geht die Kultur momentan auch in eine ganz andere Richtung. Das ist fatal. Denn schlimmer als Kultur, die nur dem Kommerz dient, ist Un-Kultur, die sich dem Krieg andienert.