Der Ladenname „Opus 61“ basiert auf dem D-Dur-Violinkonzert Ludwig van Beethovens – da stecken jede Menge Weit- und Weltsicht, Gefühl und Virtuosität, Inbrunst und Herzenswärme mit drin. Am neuen Standort wird sich für das Geschäft nun erweisen müssen, ob die Hoffnung auf versierte Beratung vor Ort auch in Zukunft die immanente Faulheit besiegen kann, sich klingende Preziosen einfach übers Internet nach Haus zu holen.
Kolumnen
Dresden hat es mal wieder nicht geschafft, einen Platz auf der Tanzplattform Deutschland zu ertanzen. Die in Hellerau gesichteten Beiträge konnten den Ansprüchen der Jury nicht genügen. Was stattdessen abräumte? Viel nackte Haut. Boris Gruhl berichtet von seinem Ausflug.
Die genauen Daten liegen im Dunkeln. Aber das hindert niemanden daran, dass in Dresden jetzt alles, was ein Kreuz im Namen trägt, seine 800-Jahr-Feier begeht. Mit Kreuzkirche, Kreuzchor, und Kreuzschule kommt man so glatt auf 2400 Jahre!
Na gut, dann bin ich eben ein stockkonservativer Verehrer von „Uhrmacherbewegungen“. Mit diesem Begriff bezeichnete nämlich unlängst die Schauspielerin Senta Berger eine Aufführung der Choreografie »In the Night« von Jerome Robbins. Klar, das ist Neoklassik! Aber mich können diese Bewegungen begeistern. Wie gestern Abend zum Beispiel, in der 43. Aufführung der »Bayadère« mit dem Semperoper Ballett. Großartig!
Aufatmen vorm Abi: Dresdens Kreuzgymnasium gratuliert Kreuzchor, -kirche und -schule mit einer Eigenproduktion frei nach E.T.A. Hoffmann zum Geburtstag.
Zur Eröffnung des Tanzjahres 2016 lud Bundespräsident Joachim Gauck ins Berliner Schloss Bellevue zu einem Abend unter dem Motto »Deutschland tanzt – eine Soiree zur Würdigung des Tanzes«. Dass auch im Osten Deutschlands getanzt wird, darum trippelte das bundespräsidiale Protokoll an diesem Abend allerdings galant herum.
Am einstigen Adolf-Hitler-Platz sorgt ein Monitor für Aufsehen – und nicht etwa die Montagsdemonstrateure.
„Live is Life“ – das ist der Hit von Opus, aus dem Jahre 1984. Nicht tot zu kriegen, dazu etliche Coverversionen, noch immer ein Partyknaller. Das kam mir so in den Sinn bei meiner letzten Reise in Sachen Ballett und Tanz, die mich mal wieder nach Nordhausen führte.
Gedenkkultur – gehen Gedenken und Kultur in Dresden heute noch oder wieder zusammen?