Dirigieren in Afghanistan? Das ist dort nicht mal für Männer selbstverständlich. Jetzt lernen es auch junge Frauen.
Kolumnen
Dresdens Musikhochschule hat eine Rektorin, die das Haus nach nur eineinhalb Jahren Amtszeit gern wieder verlassen hätte. Doch aus der Bewerbung als Kulturpolitikerin ist nichts geworden.
Der Name war Programm: »Cleopatra« war die zentrale Figur beim ersten Gastspiel des La Folia Barockorchesters um den Dresdner Geiger Robin Peter Müller in der libanesischen Hauptstadt Beirut.
Klassische Musik ist weit beliebter als gedacht! Das erstaunt sogar die Leute vom Fach.
Die Internationalen Schostakowitsch-Tage Gohrisch haben ihr Programm präsentiert und kündigen sogar Uraufführungen des Namensgebers an.
Typisch Musiker: Wenn es um die Wurst geht, machen sie sich vom Acker.
Das Berliner Publikum war schon zur Uraufführung von »Eine Frau, die weiß, was sie will« begeistert. Fritzi Massary war damals der Star. Es sollte ihre letzte Berliner Premiere sein – und dies nicht nur, weil das Metropoltheater pleite war. Fritzi Massary war Jüdin. Schon bald nach der Premiere wurden die Aufführungen massiv gestört. Sprechchöre: „Juden raus“, „Wir wollen auf deutschen Bühnen keine Juden sehen“.
„Ich komme in der zweiten Vorstellung mit dem Herrn neben mir ins Gespräch, ein Kollege, unschwer zu erkennen, wer schreibt schon im Dunklen ohne hinzusehen mit. Er kommt aus Paris, zeigt mir stolz einen Artikel von sich im Programmheft und fragt, woher ich komme. Aus Dresden.“