Reiner Zimmermann

Hugenotten-Olah

06.07.2019: »Les Huguenots« – Fragen an Peter Konwitschny

Ein großes Lob für den Intendanten der Staatsoper, Peter Theiler, dass die »Hugenotten« nach so vielen Jahrzehnten gründlichen Verschweigens überhaupt wieder einmal auf den Spielplan gekommen sind – und an den Regisseur Peter Konwitschny, der sich gründlich mit dem Werk auseinandergesetzt hat. Nun veranlasst mich jedoch die Kenntnis der Partitur zu einigen Fragen an ihn.

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03.07.2018: Auch die „alte Operette“ hat heute ihre Berechtigung

Was hat die »Csardasfürstin« an Deutungen alles aushalten müssen: 1999 an der Semperoper unter Konwitschny als Weltkriegsstück mit Schützengräben, in Münster als Lazarettstück von 1917, in Würzburg als Nachkriegsstück 1948 im zerstörten Wien und Budapest. Trägt das Libretto von Leo Stein (u.a. Libretti zu »Wiener Blut«, »Die Lustige Witwe«, »Der Graf von Luxemburg«, »Polenblut«) und Bela Jenbach (u.a. Libretti zu »Paganini«, »Der Zarewitsch«) überhaupt eine solche kriegerische Last?

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05.06.2017: Klangvoller Brückenbau

Ein schöner Anblick, ein überzeugender akustischer Eindruck: So präsentierten sich zum 13. Brückenkonzert im Sächsischen Landesgymnasium für Musik am 1. Juni Schüler und ehemalige Schüler gemeinsam mit dem Tango »Oblivon« von Astor Piazzolla. Zwischen den Mitgliedern des Tangente Quattro waren drei Klarinettisten, die sich noch in der Ausbildung befinden, malerisch gruppiert. Damit bestätigte sich wiederum auf das Anschaulichste die Grundidee der »Brückenkonzerte«, nach der Ehemalige und heutige Schüler nicht nur getrennt ihre Stücke darbieten, sondern auch vereint musizieren.