Martin Morgenstern

09.07.2009: Dieter Jaenicke: „Ein innerstädtischer kultureller Brückenschlag, mit dem wir weit über die Stadt hinaus überraschen könnten“

Erzählt uns die Operette etwas über uns heute? Die Frage ist etwas ungerecht. Die Tatsache, dass die Spielpläne bis heute zu einem großen Anteil aus Stücken bestehen, die 100 und mehr Jahre alt sind, hat noch wenige zu der Vermutung animiert, da ginge es nur um Vergangenes. Aber natürlich stehen in den Theater-Spielplänen der Übermacht der 100-jährigen Klassiker auch viele zeitgenössische Stücke gegenüber.

26.06.2009: Fabio Luisi wirft hin

Nur langsam wuchs die Vertrauensbeziehung zwischen Orchester und Dirigent, jetzt steht sie schon wieder vor dem Ende: Fabio Luisi verlässt die Staatskapelle

Der Generalmusikdirektor der Sächsischen Staatsoper Dresden, Fabio Luisi, wirft das Handtuch.

24.06.2009: Kommentar: Von Gehältern und wahren Verdiensten

Sind das die ersten Zuckungen des beginnenden Sommerlochs? Katzenjammer nach den Stadtratswahlen? Oder subtiler Lobbyismus für oder wider einzelne Kräfte, die sich um Dresdens Kultur mehr – oder weniger? – verdient gemacht haben? Wer dieser Tage die Kulturseiten Dresdner Zeitungen querliest, stolpert über eine Neiddebatte nach der anderen, garniert mit unschönen Zwischentönen.

19.06.2009: Genre Operette – wirkungslose Reanimation oder echte Renaissance?

Für die erfolgreiche Genesung nach langer Krankheit bedarf es der Schonung, aber auch des gezielten Aufbautrainings. Gesunde Ernährung ist wichtig, und natürlich psychologische Stärkung des Patienten. All das hat sich – im übertragenen Sinne – die Mannschaft der Staatsoperette Dresden für die Operette, die "kleine, plüschige Oper zum Mitsingen" (Walter Schmitz) vorgenommen.