Musik in Dresden

08.06.2015: Manches Mal zu zaghaft

Das Konzert der portugiesischen Sängerin Mariza im Albertinum bildete gestern den Abschluss der 38. Dresdner Musikfestspiele. Melancholische Passagen, einige unerwartete Ausbrüche, Anekdoten von ihrem letzten Gastspiel in China und einige Kleidungswechsel: Mariza musste alle Register ziehen, um die leicht höflich-unterkühlten Dresdner für die Leidenschaft des Fado zu erwärmen. Am Ende jedoch klatschte der Saal im Rhythmus.

23.05.2015: Ungewöhnliche Wiederaufführung zum Neunzigsten

Mikis Theodorakis – der Name klingt in vielen Dresdnern nach, die in den achtziger Jahren die vielbeachteten Konzerte besuchten, zu denen der Komponist manchmal gar persönlich anwesend war. Zum 90. Geburtstag des Griechen erklingt seine „Liturgie Nr. 2 h-moll“, welche vor 32 Jahren uraufgeführt wurde. Ein Anlass, an Theodorakis und sein Dresdner Gastspiel zu erinnern.

15.05.2015: „Erfolg ist schon ein krasses Gefühl“

Wenn man die Pariser Sängerin und Musikerin Nina Attal hört, spürt man gleich diese Energie. Bisher gilt ihre Musik vielleicht noch als Geheimtip, wir jedoch glauben: sie wird die Welt erobern. Auf dem Weg dahin macht sie noch einmal in Sachsen Station – Nina Attal funkt am Sonntag in der Tonne!

04.05.2015: Samiel, nu hilf doch endlich!

„Die Wolfsschlucht war reduziert. Ich habe die ganzen Eulen-Geschichten und Feuerräder weggelassen. Und im Laufe des Weglassens haben wir dann auch den Samiel weggelassen.“ Diese Worte stammen vom Bühnenbildner Karl von Appen. Ein halbes Jahrhundert später wälzte Axel Köhler dieselbe Idee – und stopfte den neuen „Freischütz“ dann doch aus wie eine Jagdtrophäe…