Was in Leubnitz-Neuostra vor 14 Jahren als »Orgelwoche« begann, hat sich in den letzten Jahren zu einem kleinen und feinen Festival der Kammermusik entwickelt.
Musik in Dresden
Darf Neue Musik im Alltag verhaftet und komisch sein? Darf sie sich bei Rock’n Roll bedienen und tanzbar werden? Ein neues Dresdner Ensemble findet: ja.
So begrüßt die Kreuzkirche nicht nur ihre Hörer, sondern auch den genesenen Kreuzkantor Roderich Kreile, der nach langer Abwesenheit nun wieder in den Dienst zurückkehrt ist.
Vom Fuße des Pariser Montmartre zog es Frédéric Fourré vor zwanzig Jahren nach Radebeul. In einer geselligen Runde mit Musik, Wein und kleinen Speisen stellt der Winzer nun in der Hauskapelle des Taschenbergpalais seinen aktuellen Jahrgang vor.
Die letzten Aufnahmen für die weltweit erste Heinrich-Schütz-Gesamteinspielung sind im Kasten: diesen Monat haben Dirigent Hans-Christoph Rademann und der Dresdner Kammerchor die Aufnahmearbeiten für die letzten noch fehlenden Werke abgeschlossen.
So klingt die wilde Schönheit der Natur Islands: am 15. Juni gibt der Chor der Neskirkja in Reykjavik unter der Leitung seines Kantors Steingrímur Þórhallsson ein Konzert in der Annenkirche.
Aller guten Dinge sind (mindestens) drei. Nach dem Erfolg der letzten zwei Jahre verwundert es niemanden, dass das XJAZZ-Festival zurück nach Radebeul kommt. Auch 2018 veranstalten Dynamite Konzerte – unter der Schirmherrschaft von Günter „Baby“ Sommer und in Kooperation mit dem Jazzclub Tonne – vom 8.–10. Juni 2018 das XJAZZ-Festival, das in gewohnter Manier hochkarätige Künstler auf dem Weingut Karl Friedrich Aust, im Kulturbahnhof Radebeul und in der Lutherkirche zu Radebeul präsentiert.
Auch nach 15 Jahren Bestehen des Duos Fjarill ist es immer noch nicht einfach, die passende Schublade für diese Musik zu finden. Popmusik mit schwedischen Texten? Weltmusik aus Südafrika und Skandinavien? Am Sonntag sind die beiden Künstler im Kleinen Haus des Staatsschauspiels zu Gast.
Letzter Aufruf für alle Opern(klassen)-Fans: Die alljährliche Koproduktion der Dresdner Opernklasse mit der Hochschule für Bildende Künste und dem Staatsschauspiel Dresden ist nur noch dreimal auf der Bühne zu erleben.