Das Weihnachtsballett schlechthin

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Das Weihnachtsballett schlechthin

Zu Ehren des Heiligen Nikolaus selbst gibt es leider – soweit mir bekannt ist – kein Ballett. Stattdessen habe ich heute meine persönlichen Empfehlungen zu Tschaikowskis Ballett »Der Nussknacker« zusammengetragen. Was die Deutungen und Lesarten dieses Klassikers angeht, sind noch längst nicht alle Nüsse geknackt!

Foto: Costin Radu (Semperoper Dresden)

Peter Tschaikowski selbst hatte die Idee aus Motiven der Erzählung »Nussknacker und Mausekönig « von E.T.A. Hoffman, die er allerdings zunächst in der verniedlichten Fassung von Alexandre Dumas kennenlernte, weil sie als Vorlage für ein Kindertheaterspiel seines Bruders für die Kinder der Schwester diente. Er bat Marius Petipa darum, ein Libretto zu schreiben, das ihn aber nicht gänzlich überzeugte. Weil Petipa erkrankte, wurde das Werk am 18. Dezember am Marientheater in St. Petersburg in der Choreografie von Lew Iwanow uraufgeführt – der sich allerdings weitestgehend an Petipas Vorgaben und Ideen hielt. 

Tschaikowskis Ballet spielt an einem Weihnachtsabend. Es taucht ein in die Welt der Kinder – mit allen Überraschungseffekten beim Auspacken der Geschenke unterm Weihnachtsbaum. Zudem haben Kinder der Ballett- und Tanzschulen im Zusammenspiel mit den jeweiligen Kompanien ihre tänzerischen Auftritte: in der Uraufführung tanzten 59 Kinder um den Weihnachtsbaum, auch als Mäuse, Schneeflocken, Süßigkeiten, Feen und Bienen. Kein Wunder also, dass das Stück rasch zum Weihnachtsklassiker wurde!

Eigentlich aber, und das durchzieht auch die Ballettfassung, geht es doch um dieses „Märchen von der harten Nuss“, die jedes Kind knacken muss im Umgang mit sich selbst, den Eltern, Geschwistern, Verwandten und Freunden. Und dies geschieht nicht zuletzt durch die Flucht in jene Träume, in denen – wenn auch mitunter in völlig verwandelter Form und Wahrnehmung – Menschen und Ereignisse sich verwandeln, erschreckend oder befreiend. Und um die Träume des Kindes Klara an der Schwelle zur Jugendlichkeit geht es in Tschaikowskis Ballett, dessen rätselhafte Figur des Zauberers und Verwandlers Drosselmeier auch als poetische Art der Spiegelung eigener, unerfüllter Träume gedeutet werden kann. Die beginnen bereits, wenn Klara (in Hoffmanns Original heißt das Mädchen Marie) ihre Zuneigung zu jenem Nussknacker aus hartem Holz entdeckt, den ihr dieser höchst ambivalente Onkel und Pate geschenkt hat.

Der Tanz als Flucht in die Träume folgt. Das Kind im Umgang mit dem Wunderbaren, aber auch mit den unerbittlichen Härten, Entscheidungen zu treffen an der Seite des Nussknackers gegen die bedrohliche Schar der Mäuse und ihres Anführers: Mit diesem selbstbestimmten Schritt des Kindes beginnt der Start in die kreisenden Fluchtfantasien des Tanzes, von denen der zweite Teil des Balletts so wunderbar bewegt ist, in Gegensatz zur stark pantomimischen Programmatik der Musik des ersten Teils.

Wie sehr Tschaikowski den Stimmungswechsel liebte und mitunter krasse Übergänge von abgrundtiefer Tragik hin zu tänzerischer Leichtigkeit schuf, bestimmt auch die Musik des Nussknackers, seinem letzten Ballett. In dem Buch »Literarische Betrachtungen zur Musik« findet Rüdiger Görner in seinem Aufsatz über den Komponisten zu einem leider immer noch zu selten – auch in den Nussknackerchoreografien – bedachten Fazit: „Es lohnt, diese Musik weniger zu konsumieren, sie nicht nur zu hören, sondern mehr in sie zu horchen, einzudringen in diesen Tanz wunder Seelen.“

Auf ganz unterschiedliche Art haben sich die Choreografen diesem sicher etwas widersprüchlichen Ballett genähert. Für die einen ist es Herausforderung und Anregung, mitunter sogar in einen biografischen Kontext dieses Tanzes wunder Seelen einzudringen.  Andere versuchen eine Verortung des Geschehens in gewohnter Umgebung, brechen mit ganzer Kraft auf in ferne Welten und Träume – um am Ende ganz nahe bei sich anzukommen, aber nie wieder unter die Weihnachtsbaum der Kindheit zurückzukehren.  

Dabei ist gerade diese brüchige Idylle der Pantomime im bürgerlichen Weihnachtssalon des Konsuls Stahlbaum eine nicht zu unterschätzende Herausforderung für die Interpretation. Diese leider immer wieder zu bemängelnde Uninspiriertheit des ersten Teils ließe sich vermeiden, würden Choreografen auch den dunklen Seiten der Romantik eine bewegende Bildkraft geben. Das setzt natürlich voraus, dass sie sie sich mit Hoffmanns Vorlage des Märchens genauer auseinandersetzen. 

Angeregt durch die Traumtheorien des originalen Märchens ließ 1968 Rudolf Nurejew in seiner Choreografie für das Royal Opera House Covent Garden Freudsche Assoziationen aufblitzen, wenn etwa bei ihm in Klaras Traum die ganze Familie samt Verwandtschaft wie bedrohliche, fledermausartige Zombies mit grausigen Fratzen erscheinen. Eine rundum gelungene Aufführung dieser Fassung mit dem Wiener Staatsballett unter der musikalischen Leitung von Paul Connelly ist bei UNITEL CLASSICA veröffentlicht.

Tief in die Psyche taucht Maurice Béjart mit seiner autobiografischen Choreografie ab: ohne allen Weihnachtszauber, dafür mit bitteren Erinnerungen an die eigene Kindheit, deren Bewältigung dem Knacken einer harten Nuss gleicht. Nicht das Mädchen Klara bzw. Marie steht im Mittelpunkt, sondern Béjart selbst als der Junge Bim. So wurde er als Junge gennant, als er im Alter von sieben Jahren die über alles geliebte Mutter verlor. Um dieses Trauma zu bearbeiten, bedarf es in Béjarts Fassung keines Nussknackers, Mäusekönigs oder Patenonkels Drosselmeier. Dafür gibt es als Kindheitserinnerung den Kater Felix und als Replik auf erste Faszination von Dichtung und Literatur die Gestalt des Mephisto – sowie als Resümee lebenslanger Verehrung den Ballettmeister Marius Petipa. Béjart alias Bim taucht in die Tiefen und Untiefen der Welt des Tanzes ein, erfährt fremde Klänge und Bewegungen, immer auf der Suche nach der Mutter, um am Ende zu spüren, wie sich ihr schützender Mantel um ihn hüllt. Bei EMI classics gibt es die Aufführung mit dem Béjart Ballet de Lausanne aus dem Pariser Théâtre du Châtelet. Zu empfehlen einmal wegen der ungewohnten Interpretation; vor allem auch wegen eines so charaktervollen Ausnahmetänzers wie Gil Roman als Mephisto und Petipa, mit sportivem, jünglingshaftem Charme Damaas Thijs als Bim mit der Baskenmütze, in katzenhafter Biegsamkeit Juichi Kobayashi als Kater Felix. Gil Roman tanzte im Juni 2003 in der Semperoper in einer Gala Béjarts Solo zum Adagietto aus der Sinfonie Nr. 5 von Gustav Mahler.        

Matthew Bournes Londoner Fassung von 1992 ist in die strenge Atmosphäre eines englischen Internats unter dem Diktat des diabolischen Dr. Dross verlegt, als ginge es nicht um das Märchen von E.T.A. Hoffmann, sondern um die graue Armseligkeit eines Charles Dickens. Wozu auch der so gruselige graue Weihnachtsbaum passt.  

Im krassen Gegensatz dazu Klaras Flucht in die knallbunten Traumwelten der Zuckerfee. Auch hier ist die Macht der Bösen nicht gebrochen, nur der Nussknacker zeigt eine Spur von Empathie für sie und gibt ihr den von der Verwandlung befreiten Geliebten zurück. Beide fliehen abenteuerlich in die Freiheit, an zusammengeknoteten Bettüchern, als gelte es einem Gefängnis zu entkommen. Es wäre wirklich eine Chance, diesen sehr speziellen Choreografen mal kennenzulernen. Die DVD gibt es – leider gänzlich ohne ergänzende Informationen – beim New Yorker Label KULTUR International Films.

Katherina Markowskaja (Marie), Foto: Matthias Creutziger

Fern aller Klischees gezuckerter Weihnachtswelten wurde John Neumeiers 1974er Kreation für das Ballett in Frankfurt zu einer der wesentlichsten Interpretationen des Werkes im Kontext der Thematik jugendlicher Wege in die Welt der Erwachsenen, als wunderbarer, zutiefst berührender Traum vom Tanz. Mit seinem Drosselmeier erweist Neumeier Pepita seine persönliche Reverenz und kann dessen Traditionen der Pantomime mit turbulenten Einflüssen der Music-Hall verbinden. Leider, leider keine DVD. Aber wer in Dresden dabei war (immerhin gab es seit der Premiere 1997 hier an die 130 Aufführungen) wird sich erinnern. Meine Erinnerungen sind stark, vor allem an Katherina Markowskaja, hier in der Rolle der Marie, wie sie es vermochte, uns das Erblühen dieser jungen Frau mit den Schmerzen der Erfahrungen, dass Traum und Wirklichkeit zwei Dinge und die Augenblicke des Glücks sehr flüchtig sind, sehr nahe zu bringen. Welch Glück, dass sie in dieser Rolle nach ihren Wechsel dann auch in München beim Staatsballett zu erleben war! Ich bin ihr gerne nachgereist.

An der Bühnen der Stadt Köln schuf Jochen Ulrich 1989 seine starken und streitbaren Interpretation der Traumwelten des Mädchens Marie an der Schwelle von der Kindheit zur Jugend und ließ dabei erste erotische Erfahrungen nicht aus. In den Figuren des Nussknackers und des Mausekönigs lässt er männliche Wunsch- und Schreckbilder im Spiegel so traumhafter wie traumatischer Erfahrungen erstehen, um am Ende die Akzeptanz der Realität auch nicht unter Zimt und Zucker zu verharmlosen. Wenn Ulrichs Marie aus der Welt ihrer Träume zurückkehrt, dann auch nicht mehr in die Welt der Eltern und Familie. Leider gibt es auch von Jochen Ulrichs Fassung keine Aufnahme.

Zur Zeit des Ballettdirektors Lode Devos kam diese Fassung im November 2012 am Theater in Chemnitz heraus. Damals gab es Proteste erboster Eltern. Eine Altersbegrenzung wurde eingeführt. Soweit war man wohl damals noch nicht in der künftigen Kulturhauptstadt Europas, um den Kindern schon zuzutrauen, dass sie damit umgehen können, wenn nicht jede Geschichte, die ganz weihnachtlich beginnt, gut ausgeht. Mit der aktuellen Chemnitzer Produktion vom letzten Jahr müssten sie dann ja sehr zufrieden sein, denn die sei nämlich „zuckersüß“, findet zumindest eine Kritikerin. 

Verharmlosung auf keinen Fall! Das ist auch für Christian Spuck so klar wie unmissverständlich. Für seine Zürcher Choreografie von 2017, die bei Accentus Musik in Cooperation mit dem Opernhaus vorliegt, ließ er das Libretto im Sinne der originalen Vorlage von E.T.A. Hoffmann umstellen, ebenso auch die Abfolge der Musik. Das hat zur Folge, dass man genauer hinsieht und hinhört, neue Facetten entdeckt. Klara ist wieder Marie, die Hoffmannsche Prinzessin Pirlipat droht unter den harten Nüssen zu ersticken und als gänzlich lebensnahe Figur nimmt für Marie Drosselmeiers schüchterner Neffe die Rollen des Traumprinzen und des Nussknackers an in diesem Theater im Theater mit müden Clowns und einer schläfrigen Akkordeonspielerin. Spuck stellt mit so tiefer wie beunruhigender Assoziationskraft die dunklen Seiten der Romantik ins Licht. Ironie, die ja auch zur Romantik gehört, bei schelmischen Augenzwinkern, nicht ausgeschlossen. Seine Choreografie mit dem Ballett Zürich, gerade im internationalen Kritikervergleich zum Ballett des Jahres gewählt, erschienen beim Label Accentus musicus, bringt zudem für Dresdner ein tolles  Wiedersehen mit Elena Vostrotina als Schneekönigin, die nach mehr als zehn Jahren beim Semperoper Ballett vor drei Jahren nach Zürich wechselte.   

Choreographie: Marco Goecke,
Elena Tentschikowa als Klara
(Foto: Stuttgarter Ballett 2006)

Schon Marco Goecke, so die Kritikerin Angela Reinhardt, führte uns mit seiner Stuttgarter Version für die Kammerbühne 2006, „in ein dunkles Märchenland zwischen Groteske und Poesie“. Auch er geht in der Szenerie eines geheimnisvollen Adventskalenders stärker auf die dunkle Grundlage der Romantik ein. Da gibt es Vorgänge wie von Geisterhand – und sein Bewegungsstil der hoch aufreißenden Arme, als wollten sie der harten Panzerung des eigenen Körpers entkommen, weckt die Assoziationen, dass es eben in diesem Märchen doch darum gehe, weitaus härtere Nüsse zu knacken als die goldenen am Glitzerbaum verklärender Weihnachtstrugbilder. Leider gibt es keine Aufnahme, wirklich schade, ich bin allerdings froh, gerade diese frühe Arbeit von Marco Goecke in Stuttgart gesehen zu haben.  

Nicht zu vergessen die Moskauer Bolschoi-Produktion von Yuri Grigorovich von 1966, die in einer grandiosen Aufnahme aus dem Jahre 2010 bei BelAir classiques vorliegt. Wie beim Bolshoi-Ballett zu erwarten, bestes Ballett der Spitzenklasse.

In die üppige Weihnachtswelt des amerikanischen Wohlstands mit einem Weihnachtsbaum, der in den Himmel zu wachsen scheint, führt George Balanchines Choreografie mit dem New York City Ballet von 1954 mit Engeln, mit Kaffee und Tee, heißer Schokolade, Harlequin und Columbine sowie der herrlichen Figur der Mutter Gigogne und ihre acht winzigen und witzigen Polichinelle unterm weiten Rock. Aber auch Balanchine lässt die originale Vorlage E.T.A. Hoffmanns nicht gänzlich außer Acht. So ist es auch hier Drosselmeiers Neffe, der sich in Maries Träumen in den Nussknacker verwandelt. Getanzt wird dieser Neffe von Colby Clark. Er und Fiona Brennan als Marie überragen tänzerisch sogar den am Ende zwölf Meter hohen Weihnachtsbaum. Diese Aufnahme vom Dezember 2011 ist bei C Major Entertainment GmbH erschienen. 

Die Figur der Mutter Gigogne mit ihrem mächtigen Reifrock, unter dem auch hier ihre acht putzmunteren Policichinelles aus den Kindertanzklassen es nicht erwarten können, hervor zu stürmen und ihre Tanzspäße zu präsentieren, gibt es auch in der Version beim Dresdner Semperoper Ballett von Aaron S. Watkin in der Zusammenarbeit mit der Palucca Hochschule für Tanz als immer wieder gern gesehenem Auftritt der Kleinsten aus den Kindertanzklassen. Watkin verlegt seine Kreationen klassischer Ballette gerne nach Dresden oder in die nähere Umgebung. So beginnt sein »Der Nussknacker« auf einem Weihnachtsmarkt vor dem Dresdner Zwinger. Somit gibt es hier das Weihnachtsballett für die ganze Familie, bei dem sich eigentlich jede Altersklasse im bezaubernden Geschehen auf der Bühne wiederfinden kann. Obwohl diese Aufführung, von arte aufgezeichnet, am 19. Dezember 2011 erstmals gesendet wurde, gibt es leider keine DVD. Natürlich waren in diesem besonderen Jahr Aufführungen einer speziell eingerichteten Fassung in der Semperoper geplant. Alles hinfällig. Dann doch zum Trost vielleicht mal wieder „Ballett am Bildschirm“? Neben der Fassung von Vasily Vainonen (den ganzen Mitschnitt aus dem Mariinski Teatr finden Sie ganz unten) könnten Sie am 10. Dezember um 23:50 Uhr gucken: da sendet der MDR den »Der Nussknacker« aus Dresden, sicher danach auch zu familienfreundlicheren Zeiten in der Mediathek zu sehen. Und die Besetzung kann sich ja auch sehen lassen: Yumiko Takeshima als Zuckerfee, ihr Gemahl ist Jirí Bebenícek, Anna Merkulaova tanzt die Marie und Jon Vallejo als Nussknacker und Prinz. 

Christian Bauch als Stahlbaum in Dresden (Foto: Ian Whalen)

Zum Schluss noch eine Empfehlung, die mir sehr am Herzen liegt: Bei BelAir edition gibt es einen Livemitschnitt einer Aufführung des Salzburger Marionettentheaters. Allein die Geschichte dieses über hundertjährigen Theaters, das sich immer wieder gerne Opern widmet (sogar Wagners »Ring« gibt es in einer Fassung für Marionetten!), ist von Bedeutung. Mag sein, diese Kunst wirkt derzeit vielleicht etwas aus der Zeit gefallen. Kein Grund, sich nicht die Zeit zu nehmen, diese gekürzte und gestraffte Fassung in der Inszenierung von Klaus Gmeiner mit der Choreografie von Leonard Salaz anzusehen. Eine Stunde voller Zauber zum Staunen. Meine Güte, Ballett mit Marionetten, was ist da alles möglich, wenn mitunter vier „Beweger“ die Fäden ziehen und halten und so die Puppen im Biedermeierkostüm oder im Ballett-tutu tanzen lassen. Das geht auf der Spitze und auf Schlittschuhen, da gibt es eine Schneeballschlacht und natürlich eine ganz spezielle Mäuseschlacht, bevor Clara und ihr Nussknackerprinz mit dem Ballon in die ungeahnten Höhen ihrer Traumreise aus dem Winterwald entschwinden, um im Puppenland anzukommen… So hat man die Nationaltänze wohl noch nie gesehen; vor allem der Tanz der Rohrflöten ist ein Meisterwerk der Kunst des Marionettenspiels, bevor nach dem »Blumenwalzer« der Traum zu Ende ist. Garantiert kein böses Erwachen.

06.12.2020Allgemein, Neue Aufnahmen, Rezensionen