2016 März

14.03.2016: Opus 61, die Zweite

Der Ladenname „Opus 61“ basiert auf dem D-Dur-Violinkonzert Ludwig van Beethovens – da stecken jede Menge Weit- und Weltsicht, Gefühl und Virtuosität, Inbrunst und Herzenswärme mit drin. Am neuen Standort wird sich für das Geschäft nun erweisen müssen, ob die Hoffnung auf versierte Beratung vor Ort auch in Zukunft die immanente Faulheit besiegen kann, sich klingende Preziosen einfach übers Internet nach Haus zu holen.

14.03.2016: Wenn Ihr nicht werdet wie die Kühe…

»COW« heißt die neue Produktion von Alexander Ekman für das Semperoper Ballett in Dresden. Tanzend zeigen die Dresdner mal wieder, was sie drauf haben: manche Szenen bersten vor Energie, andere sind von absurder Heiterkeit, andere sehr sensibel. Dass sich Ekman in diese Tänzer verliebt hat, wie er im Programmheft sagt, das glaubt man gerne. Die Dresdner Tänzerinnen und Tänzer erwidern dieses Kompliment höchst professionell und dürften darüber erhaben sein, dass Liebe eben auch manchmal blind machen kann.

14.03.2016: Ambivalente Sicht auf Dresden

Die Riesaer „elbland philharmonie“ nutzt nicht nur mit ihren unterhaltenden Konzerten, sondern auch mit vier Sinfoniekonzerten ihre Aufgaben als sächsisches Orchester. Das Dritte Philharmonische Konzert erklang in Pirnas Marienkirche, in der Riesaer Stadthalle, im Theater Meißen und am Wochenende im Saal der Landesbühnen Sachsen in Radebeul. Gut besucht, offenbarte der Abend, dass es ein echtes Interesse an „ernster“ Musik auch außerhalb Dresdens gibt.

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06.03.2016: Dresdner Kulturhumus

Die junge Geigerin Konstanze Heinicke, die schon vor Jahren in Dresden mit Mendelssohns Violinkonzert begeistern konnte, ist eine mit Preisen und Auftritten vielfach bedachte Solistin. Im jüngsten Konzert des Haydn-Orchesters stellte sie mit der ihr eigenen Präzision, technischen Sicherheit und ihrem überzeugenden Gestaltungswillen ein Konzert von Michael Haydn vor und begeisterte das Publikum.