2011 Oktober

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22.10.2011: War Requiem und Jazzmesse: ein wochenendlicher Konzertspaziergang durch Dresdner Kirchen

Es ist ein großes Projekt, mit dem Sachsens begabteste Nachwuchsmusiker auf sich aufmerksam machen wollen. In der ersten Herbstferienwoche haben sie unter Anleitung von Dozenten renommierter sächsischer Orchester neben David Timms »Jazzmesse« auch Bach-Bearbeitungen von David Timm für Orchester und Jazzband erarbeitet. Aber auch sonst ist zu Liszts 200. Geburtstag einiges los. »Musik in Dresden« fasst die Wochenendplanung zusammen.

20.10.2011: Ausstellung über Rudolf Kempe an der Musikhochschule

Am Freitag wird um 18 Uhr die Ausstellung: „Rudolf Kempe – Bilder eines Lebens“ im Konzertsaal der Musikhochschule eröffnet. Kempe erhielt er seine erste GMD-Position in Chemnitz und 1949 das Engagement in Dresden. Von hier aus wechselte er als GMD an die Bayerische Staatsoper München, wurde Leiter des Royal Philharmonic Orchestra und des Tonhalle-Orchesters Zürich, arbeitete in New York, Buenos Aires, Mailand und Salzburg und galt bald als einer der gefragtesten Dirigenten seiner Zeit.

20.10.2011: „Was für ein Saal!“

Mit diesen Worten begrüßte der Geiger Harald Haugaard das Publikum am 8. Oktober im Saal des Orthschen Gutes in Quohren bei Kreischa bei Dresden. Erst vor wenigen Wochen war das Konzert „Zauber des Nordens“ mit Helene Blum & Harald Haugaard Quartett angekündigt worden, und doch war der ehemalige Stall, der mit seinen Säulen wie eine schlichte Kapelle wirkt, bis auf den allerletzten Platz gefüllt…

17.10.2011: „Besuchen Sie meine Webseite.“

Es gibt gute und schlechte Tage im Leben eines viel beschäftigten Komponisten. Steve Reich hatte ich ein paar Tage nach seinem 75. Geburtstag am Telefon in New York erreicht. Es war ein mühsames Gespräch. Eine halbe Stunde lang versuchte ich ihn auf interessante Nebenwege zu locken, und er bat mich in jedem zweiten Satz, ihn über seine Musik zu befragen. »Musik in Dresden« druckt die Fassung des Gesprächs ab, die auch in der Sächsischen Zeitung erschien.

17.10.2011: Aus Honecks Welt

Im zweiten Sinfoniekonzert der Saison steckte der Dirigent Manfred Honeck die Kapelle mit dem Neu-Welt-Virus an. Doch zunächst streckte die Staatskapelle ihrem Publikum erst einmal die Zunge heraus: mit Alfred Schnittkes zehnminütigem Orchesterstück »"(K)ein Sommernachtstraum«…