Monatliches Archiv für Januar 2011

Monatliches Archiv für Januar 2011

Wahre Leidenschaft in Leuben

Die "dunkelste, deprimierendste Show seiner Karriere" nannte das TIME Magazine Stephen Sondheims Broadway-Musical »Passion« – und in gleichem Atemzug "das einzige denkwürdige Musical der Spielzeit". Sechzehn Jahre nach seiner Uraufführung ist das Werk nun an der Staatsoperette zu sehen: ein Quantensprung für das Leubener Ensemble.

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30.01.2011Rezensionen

Querbeet durch die Gegenwart – Studio Neue Musik an der Musikhochschule

Recht bunt ging es im Konzertprogramm vom "Studio Neue Musik" an der Musikhochschule am vergangenen Donnerstag zu. Die Studenten hatten zeitgenössische Werke von Messiaen bis Olbrisch einstudiert und präsentierten sie dem nicht gerade zahlreich erschienenen, aber interessierten Publikum.

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30.01.2011Rezensionen

„Carmina Burana“ als Tanzkiller in Leipzig

Boxer steigen mit dieser Musik siegessicher in den Ring. Michael Jackson verwendete sie für seine spektakulären Auftritte. Ob bei Modenschauen, in der Werbung, in vielen Varianten, Carl Orffs „Carmina Burana“ tönt einem rund um die Welt entgegen, passt im Konzertsaal und zum Picknick unter freiem Himmel. Auch vertanzt worden ist das rhythmische Werk von 1937 oft; jetzt gibt es an der Leipziger Oper eine Choreografie von Mario Schröder, der damit in neuer Chefposition seine zweite Arbeit vorstellt.

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27.01.2011Rezensionen

Winterkorrespondenz: Die Ankunft der Engel

„Bella figura“, „Kopf hoch!“, „Lass dir nichts anmerken!“. Übertragen auf den Tanz, den der 63jährige Choreograf Jirí Kylián seinen fünf Tänzerinnen und vier Tänzern in dieser Kreation von 1998 schenkte, könnte es bedeuten, dass das Unmögliche möglicher ist, als man meinen mag… Das Staatballett Wien eröffnet seine Hommage an Kylián jetzt mit einer Choreografie von Jirí Bubenícek.

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27.01.2011Rezensionen

Verjüngte Akademie ist neugierig auf das junge Polen

Das Wichtigste äußerte der Präsident der Sächsischen Akademie der Künste, Prof. Udo Zimmermann, bei der Vorstellung der Jahresvorhaben eher nebenbei. Seit die Beschränkung der Mitgliederzahl gelockert wurde, hat sich die Akademie spürbar verjüngt. 156 Mitglieder zählt sie nun, davon rund ein Drittel nicht aus Sachsen.

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27.01.2011Allgemein

Was will der Graf in Radebeul?

Dieser »Graf von Luxemburg« wird das Theater nicht retten. Er muss ja sehen, wie er selber klar kommt, dieser liebenswerte Hallodri, dem das Geld nur so aus den Händen flattert…

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27.01.2011Allgemein

Die vielen Väter des Rosenkavaliers

„Die Szene ist reizend, wird sich komponieren wie Öl und Butterschmalz, ich brüte schon, Sie sind da Ponte und Scribe in einer Person..“, so Richard Strauss in einem Brief vom 21. April 1909 an den Österreichischen Dichter Hugo von Hofmannsthal. Er hatte damit begonnen den Text zur Oper „Der Rosenkavalier“ zu schreiben und zwei Tag zuvor an Strauss die erste Szene geschickt. Da lag die Dresdner Uraufführung der ersten gemeinsamen Oper „Elektra“, am 25. Januar, noch nicht ganze drei Monate zurück…

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27.01.2011Features