2011 Januar

dharma

27.01.2011: „Carmina Burana“ als Tanzkiller in Leipzig

Boxer steigen mit dieser Musik siegessicher in den Ring. Michael Jackson verwendete sie für seine spektakulären Auftritte. Ob bei Modenschauen, in der Werbung, in vielen Varianten, Carl Orffs „Carmina Burana“ tönt einem rund um die Welt entgegen, passt im Konzertsaal und zum Picknick unter freiem Himmel. Auch vertanzt worden ist das rhythmische Werk von 1937 oft; jetzt gibt es an der Leipziger Oper eine Choreografie von Mario Schröder, der damit in neuer Chefposition seine zweite Arbeit vorstellt.

souffle

27.01.2011: Winterkorrespondenz: Die Ankunft der Engel

„Bella figura“, „Kopf hoch!“, „Lass dir nichts anmerken!“. Übertragen auf den Tanz, den der 63jährige Choreograf Jirí Kylián seinen fünf Tänzerinnen und vier Tänzern in dieser Kreation von 1998 schenkte, könnte es bedeuten, dass das Unmögliche möglicher ist, als man meinen mag… Das Staatballett Wien eröffnet seine Hommage an Kylián jetzt mit einer Choreografie von Jirí Bubenícek.

Schuch_dirigiert_Rosenkavalier

27.01.2011: Die vielen Väter des Rosenkavaliers

„Die Szene ist reizend, wird sich komponieren wie Öl und Butterschmalz, ich brüte schon, Sie sind da Ponte und Scribe in einer Person..“, so Richard Strauss in einem Brief vom 21. April 1909 an den Österreichischen Dichter Hugo von Hofmannsthal. Er hatte damit begonnen den Text zur Oper „Der Rosenkavalier“ zu schreiben und zwei Tag zuvor an Strauss die erste Szene geschickt. Da lag die Dresdner Uraufführung der ersten gemeinsamen Oper „Elektra“, am 25. Januar, noch nicht ganze drei Monate zurück…