Die neue Reihe der »Palastkonzerte«, organisiert vom Team der Dresdner Musikfestspiele um Jan Vogler, eröffnete am Sonntag Herbert Blomstedt mit dem Gewandhausorchester und einem ‚Leipziger‘ Programm. Der Jubel für die Gäste war groß.
Rezensionen
Dass sein g-Moll-Violinkonzert Max Bruch in den Ohren der Nachwelt zum One-Hit-Wonder schrumpfen ließ, ist für die Staatskapelle kein Grund, das beliebte Werk nicht regelmäßig ins Programm zu nehmen. Umso inspirierender, wenn es durch ein Werk ergänzt ist, das fast zeitgleich entstand.
Eine bemerkenswerte Choreografie von Joseph Hernandez zur Eröffnung einer Ausstellung über die Gedankenwelt des mystischen Philosophen Jacob Böhme im Großen Schlosshof des Dresdner Residenzschlosses.
Eine „Sinfonie der Tausend“ war es zahlenmäßig zwar nicht; aber die Wirkung der immerhin fast vierhundert Mitwirkenden (120 Instrumentalisten, 274 Sänger) war am Wochenende im Kulturpalast „tausendfach“ und beeindruckte das begeisterte Publikum.
„Wenn die bunten Fahnen wehen, geht die Fahrt wohl über’s Meer….“, nun ja, als ich das als Kind gesungen habe,…
Peter Bäumler wurde musikalisch frühgeprägt von Musica-Viva-Konzerten und den Donaueschinger Musiktagen. Die neue CD von Sarah Maria Sun gefällt ihm daher ausnehmend gut!
Herbert Blomstedt setzte kurz vor seinem 90. Geburtstag in Dresden einen Meilenstein der Bruckner-Interpretation. Jetzt ist das Konzert online nachzuerleben.
Dresden, eine „Metropole des Vergnügens“? Ein Bild- und Textband von Andreas Schwarze klärt auf.
Neben Wagners Opern hat sich Leipzigs Ensemble Richard Strauss zugewandt. Die Premiere von »Salome« war eingebettet in Aufführungen von »Arabella« und »Frau ohne Schatten«. Auch nach der zweiten Aufnahme der Salome gab es tosenden Beifall, standing ovations. Tatsächlich – die Leipziger Aufführung wurde zu einer Sternstunde Strauss’scher Oper oder – wie das Werk im Wagnerschen Sinne benannt wurde – „Musikdrama“ in einem Aufzug.