Am Opernhaus des Wagnerfreundes Semper startete der Dresdner Wagner-Veranstaltungslauf mit dem wiederaufgenommenem „Lohengrin“. Am Tag zuvor jedoch schon stahl das kleine Graupa Dresden die Erstveranstaltungs-Schau. Ein Rundumblick.
Kolumnen
Benjamin Britten, Witold Lutoslawski, Giuseppe Verdi, Richard Wagner – diese vier Jubilare aus der Welt der Musik werden in diesem Jahr 2013 von der Musikwelt besonders gefeiert. Die beiden ersten, weil sie im Jahr 1913 geboren worden sind, die anderen zwei wegen des Jahrgangs 1813. Erfahrungsgemäß werden die „Moderneren“ ziemlich im Schatten der „Klassiker“ stehen.
Gute Vorsätze gehören gründlich über Bord geworfen – auch im Neuen Jahr soll wieder fleißig improvisiert werden! Den Auftakt hat der Jazzclub Tonne schon gleich am ersten Tag im Januar gesetzt, zum traditionellen Neujahrskonzert mit dem Zentralquartett. Ein legendäres Geviert, diese Herren Altmeister. Sie haben kraftvoll eingeheizt. Mit jungem Schwung geht es nun weiter.
Es ist ein Phänomen: Slawische Stimmen, insbesondere Soprane, und das italienische Repertoire. Immer wieder vermögen diese Sängerinnen gerade in den emotionsgeladenen Frauenpartien von Verdi oder Puccini zu überzeugen – auch die bekannteste Sopranistin Russlands im 20. Jahrhundert: Galina Wischnewskaja.
Vom weihnachtlichen Osterspaziergang sind wir glücklich zurückgekehrt, das Wunschdenken unter Nadelbäumen hat sich hoffentlich ausgezahlt, nun schauen wir mal nach vorn und blicken da hoffentlich nicht nur in Miseren und Löcher. Wer sich ein klein wenig Optimismus bewahrt hat, mag sogar mit guten Vorsätzen ans neue Jahr gehen.
An die inkontinenten Sprechblasen von Politikern haben wir uns gewöhnt. Meist zeichnen sie sich durch Inhaltsleere und Realitätsferne aus. In den glücklichsten Fällen wird es lustig, unfreiwillig natürlich, weil sie sich so unglücklich verhaspeln, die freiwilligen Volksvertreter. Wenn sie dann aber doch einmal Klartext reden, sind wir überrascht.
Die klugen Leute von Schilda, Schildbürger geheißen, hatten beim Bauen die Fenster vergessen. Kann ja mal vorkommen, nicht? Zur Lösung des kleinen Problemchens versuchten sie, das Licht in Säcken in den Neubau zu tragen. Das musste ja schiefgehen. Wahrscheinlich hatten sie vorab schon von ihren Dresdner Nachfahren gelernt.
Lisa della Casa wurde 1919 in der Schweiz geboren; letzte Woche ist sie im Alter von 93 Jahren gestorben. Obwohl sie schon 1974, also vor fast 40 Jahren, ihre Karriere beendete, ist sie bis heute nicht vergessen.
An den Landesbühnen in Radebeul ist momentan Richard Wagners Jugendwerk „Das Liebesverbot“ zu sehen. Für mich ein Anlass, einmal im Raritätenregal zu stöbern.