Das Jahr 2020 hat einige Musikerkarrieren ordentlich durcheinandergewirbelt. Für einen Dirigenten brachte es eine neue Herausforderung: Helmuth Reichel Silva ist seit einigen Monaten der neue künstlerische Leiter des Universitätsorchesters der TU Dresden. Ein sozial distanziertes Gespräch per E-Mail.
Interviews
Wagners »Ring« sowie eine Reise nach Japan – Marek Janowski und die Dresdner Philharmonie planen jetzt ihre gemeinsame Zukunft. Und der Maestro macht klar: Dresden, das wird seine letzte Chefstelle bleiben. Dieser Stadt hinterlässt er sein künstlerisches Vermächtnis.
Für »Musik in Dresden« erinnert sich die Solofagottistin der Wiener Philharmoniker, Sophie Dervaux, an die Herausforderungen, die sie zu Beginn ihrer Orchesterkarriere zu meistern hatte.
Die Corona-Krise habe ihm anfangs den Boden unter den Füßen weggezogen, bekannte der Cellist und Musikfestspielintendant Jan Vogler kürzlich. Es dauerte jedoch nicht lange, da stürzte er sich in ein digitales Abenteuer: der Livestream »Music never sleeps NYC« war geboren. Nun steht mit seiner Hilfe seit einigen Monaten für verschiedene Genres die „Traumbühne“ bereit.
Die E-Mail unseres Kritikerkollegen und langjährigen Opus-61-Mitarbeiters Alexander Keuk kam Ende letzter Woche. „Opus 61 schließt!“ Verdammt. Also ein weiteres Corona-Opfer? Nicht direkt, sagt Susanne Paulus. Die Einbußen der letzten Wochen waren hart, aber nicht der Grund für die Schließung. Sie hat sich der Realität stellen müssen: jahrelang schon stimmte der Umsatz nicht, kein Geld mehr, die Mitarbeiter zu bezahlen, und keine Kraft, den Laden alleine weiterzuführen. Ein nachdenkliches Gespräch zum Abschied.
Aufgewachsen ist er mit der Musik von Johann Strauß: Johannes Pell wird neuer Chefdirigent der Staatsoperette Dresden.
Am kommenden Sonntag wollte er einen runden Geburtstag feiern, doch die Party fällt aus. Axel Köhler wird einfach nicht älter. Also begeht er heute am 17. April seinen 59. Geburtstag – zum zweiten Mal…
Ein Stipendium in der Villa Massimo mitten in Rom, wer wünscht sich das nicht? Der Dresdner Komponist Torsten Rasch hat es errungen. Ein virtueller Hausbesuch in seltsamen Zeiten.
Die Corona-Krise ist für freiberufliche Musiker und Künstler (und natürlich auch für Musikkritiker) eine Zäsur im selbstgewählten Lebensentwurf. Man hinterfragt vieles, finanziell geht es manchmal an die Grenzen der Belastbarkeit. In der beruflichen Zwangspause hat Björn Kühnicke mit dem Dresdner Sänger Cornelius Uhle gesprochen.