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13.07.2010: Eine Adresse für Schostakowitsch

Die 1. Internationalen Schostakowitsch Tage Gohrisch finden zwar erst im September statt, doch sie werfen ihre Schatten schon mal voraus: Der Kurort in der Sächsischen Schweiz hat Mitte Juli den ersten Schostakowitsch-Platz in Deutschland eingeweiht – und erhielt obendrein noch eine Bronzebüste des Komponisten Dmitri Schostakowitsch. Nirgendwo sonst auf der Welt gibt es ein Festival, das sich ausschließlich seiner Musik widmet!

13.07.2010: Gut Wetter für die Kunst: Fünf Jahre Seebühne Kriebstein

Im Winter 2006, bei abgelassenem See, wurde mit dem Bau begonnen. Als Stahlkonstruktion auf elf Pfählen, elf Meter hoch über Grund, erhebt sich nun die 260 Quadratmeter große Bühnen-Plattform. Mit über zehntausend Besuchern im Jahr hat sich die Seebühne Kriebstein inzwischen als einzige ihrer Art in Sachsen als fester Bestandteil der Sommertheater- und Ausflugslandschaft etabliert.

03.07.2010: Gewaltig tönender Auftakt: Für „Sounding D – Dresden“ wird die ganze Stadt mobilisiert

Alle Mann zum Altmarkt! Und nein, es gibt keinen Stollen, stattdessen soll am 25. August zeitgenössische Musik gespielt werden. Und zwar von jedermann. Möglich macht es das Sounding-D-Dresden Projekt, eine Initiative des KlangNetz Dresden. Ein Zug vollgepackt mit Musik wird an diesem Tag Dresden verlassen, zuvor wird der Altmarkt widerhallen von neuen Tönen…

09.06.2010: »Colditz Castle« wird zum Musikschloss

Schloss Colditz war während des Zweiten Weltkrieges Gefangenenlager hochrangiger Offiziere. Waren die sechs Kriegsjahre ein unrühmlicher Abschnitt in der fast tausendjährigen Geschichte von Colditz, so wirkt er doch bis heute nach. Zwei Drittel der rund 20.000 Besucher des Schlosses im Jahr kommen aus dem Ausland. Jetzt bekommt das Schloss ein neues Image, neue Besucher: es wird Musikschloss.

12.04.2010: Parteidoktrin stört Orchesterkultur – das Landesjugendorchester probte den Eklat

Milko Kersten hatte seine Teilnahme an den Konzerten des Landesjugendorchesters abgesagt. „Seichte Filmmusik“ chinesischer Komponisten, so Kersten, neben Schumann und Mahler; und unter einem chinesischen Dirigenten, dessen "künstlerische und pädagogische Qualität", vorsichtig formuliert, mit den hiesigen Ansprüchen "nicht kompatibel" sei? Dafür hat sich der Dresdner Dirigent nicht hergegeben. Der Musikrat versucht derweil, den Ball flachzuhalten.