Zwei Kontinente, ein Konzert: Die Dresdner Sinfoniker feiern per Liveschaltung gemeinsam mit Künstlern aus Mexiko und Guatemala die Kultur der Maya. Wer keine Karte mehr bekommt, kann dem Konzert live auf ARTE frönen.
Musik in Dresden
Vom Hallenser Musikkritiker Ulrich Steinmetzger als Füllhorn wunderbarer Themen betitelt, ist Conny Bauers 2008 in der Jazzwerkstatt erschienene CD nicht nur auf der Bestenliste der Schallplattenkritik, sondern immer noch eine der erfolgreichsten Veröffentlichungen des Berliner Free Jazz Labels.
An ihrem dritten Kammerabend ehrte die Staatskapelle John Cage.
Vor vielen Jahren sorgten sie als »Young Lions« für Aufsehen. Bis heute spielen sie Musik, die weltweit große Erfolge feiert, und so richtig ist kein Ende abzusehen: weder der 72-jährige Al Jarreau noch der 73-jährige Joe Sample haben Lust, eine beschaulich-gemütliches Rentnerleben in den eigenen vier Wänden zu führen. Heute Abend stehen sie in der Gläsernen Manufaktur auf der Bühne, begleitet von der NDR Bigband.
Heute Abend spielt eine neue Formation um Demian Kappenstein im Dienstagssalon: TANN stellt seine neue CD „Koniferen“ vor. Die will so richtig in keine Schublade passen, überzeugt aber mit einer musikalischen Vielfalt und kunstvollen Kompositionen: Hörgenuß pur. Ein Gespräch.
Vor 50 Jahren wurde an der Musikhochschule Carl Maria von Weber in Dresden die Fachrichtung Jazz/Rock/Pop eingeführt. Das musste gefeiert werden. Und nicht nur die Lehrenden machten den Konzertsaal unsicher.
Nicht vom ersten Ton an, aber später dafür umso intensiver steckte das Bruno-Böhmer-Camacho-Trio das Jazztage-Publikum mit fremden Rhythmen und kolumbianischem Feuer an. Eine mehr als zufriedenstellende Bilanz für die Premiere.
Warum das Joscho-Stephan-Trio damit nicht dienen kann, erklärte der Namensgeber und bat um Nachsicht. Dafür betörten die Musiker zusammen mit Helmut Eisel ihr Publikum mit Klezmer und Gypsy.
Ein Gespräch mit Christian Thielemann über sein spätes Operndebüt in Dresden – das eigentlich gar kein Debüt ist. Nebenbei haben wir ihn erstmals auch über die Intendantennachfolge an der Sächsischen Staatsoper gefragt. Geht es nach Thielemann, braucht das Haus einen erfahrenen internationalen Kontakteschmied vom Schlage eines Peter Alward oder einer Pamela Rosenberg. Denn eins ist klar – der Dresdner Intendantensessel ist einer der wunderbarsten Arbeitsplätze überhaupt…