Monatliches Archiv für Juli 2011

Monatliches Archiv für Juli 2011

Hellerau freut sich über Besucherzuwachs

Das Zentrum der Künste Hellerau blickt auf eine erfolgreiche Spielzeit zurück. Im ersten Halbjahr 2011 waren bereits fast so viele Besucher im Festspielhaus wie im gesamten Jahr 2010. Die Auslastung stieg von 67 auf 88 Prozent. Intendant Dieter Jaenicke ist in Dresden angekommen.

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08.07.2011Features

Die Provokation der Schutzlosigkeit

Drei Frauen, drei starke Stücke, immer dann am stärksten, wenn sie ganz leise, zerbrechlich, völlig schutzlos und ausgeliefert dem Publikum jene seltenen Glücksmomente der Authentizität des Rätsels körperlicher Signale vermitteln.

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08.07.2011Rezensionen

Neue Räume, neue Welten

Das ist doch wirklich unwahrscheinlich. Da hat man drei der furiosen Choreografien aus dem Repertoire der Dresdner Kompanie mehrfach gesehen und man sieht sie an diesem Abend noch einmal gänzlich neu, total anders. Mit William Forsythes „The Second Detail“, Pascal Touzeaus „No Thumb“ und Jacopo Godanis “Spazio-Tempo” beschließt Aaron S. Watkin die Saison im großen Saal des Festspielhauses zu Hellerau.

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08.07.2011Rezensionen

Schostakowitsch im Zelt

Internationale Schostakowitsch Tage in Gohrisch – den Auftakt gab es 2010 in einer Scheune. Zum September 2011 wird ein Konzertzelt errichtet, findet sich ein Schostakowitsch Festival-Quartett und steht einmal mehr das 1960 in Gohrisch geschriebene Streichquartett Nr. 8 in c-Moll auf dem Programm.

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06.07.2011Features

Urlaubsreif

Unter den Titel »Von der Norm, der Abweichung und den Fertigteilen« hat Urs Widmer gestern seine »Klagenfurter Rede« gestellt. "Gute Bücher gehen dem Vertrauten nicht um jeden Preis aus dem Weg, aber sie reiben sich an ihm durch Abweichungen." Und wie ist das mit guter Musik?

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06.07.2011Rezensionen

Strahlende Klänge

Verbale Dummheiten etwa von einer Grünen-Abgeordneten im Sächsischen Landtag, die angesichts massenhafter Abhöraktionen durch das CDU-geleitete Innenministerium und unkontrollierter Spitzelattacken der sächsischen Polizei von einem „Handy-Fukushima“ sprach, beweisen zwar, dass geistiger Horizont immer wieder zu unterbieten ist – über das von Erdbeben und Tsunami in Japan ausgelöste Leid sagen sie nichts. Seit dem 11. März sind mehrere japanische Atomkraftwerke, so auch der Reaktorkomplex in Fukushima, zu strahlenden Zeitbomben geworden. Kein Ort, nirgends, für Musik?

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05.07.2011Features

Häppchenkost

Eine CD zum Geburtstag – wie einfallslos. Zum 70. eine Doppel-CD? Wie originell! „My dearest Martha“ hat Cellist Mischa Maisky als persönliche Auswahl für seine Künstler-Freundin Martha Argerich zusammengestellt. Die wurde 1941 in Buenos Aires geboren. Der lettische Cellist ist sieben Jahre jünger als die Pianistin – er hat seiner „Schwester“ ein Album geschenkt, das es im Detail sehr in sich hat.

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05.07.2011Neue Aufnahmen