Monatliches Archiv für Juni 2011

Monatliches Archiv für Juni 2011

Letztes »Figaro Operncafé Spezial« der Spielzeit

Letzte Runde in dieser Spielzeit: Noch einmal kommt es in der Reihe »Figaro Operncafé Spezial« zu einer spannenden Begegnung, wenn die Mezzosopranistin Barbara Senator und der Bariton Hans-Joachim Ketelsen zum kurzweiligen Gespräch aufeinander treffen. Die Veranstaltung wird aufgezeichnet und ist am 9. Juli um 22 Uhr auf MDR Figaro zu hören. Karten zu 5 Euro sind in der Schinkelwache am Theaterplatz (Tel. 0351 4911 705) erhältlich.

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04.06.2011Allgemein

Yoga im goldenen Reisfeuerwerk

Stille. Finsternis. Spärlich beleuchtet ein überdimensionales S auf der Bühne. Es könnte auch ein angedeutetes Yin-Yan-Zeichen sein. Aus goldenem Reis. Den hört man rieseln. Doch dann entfacht das Cloud Gate Dance Theatre of Taiwan mit „Songs of the Wanderers“ ein Feuerwerk in Hellerau.

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03.06.2011Rezensionen

Drangvolles Blühen – eine Korrespondenz aus Leipzigs Westen

Am Anfang war das Feuer. Der Rest ist bekannt: Wo Licht ist, fällt auch Schatten. Seit Jahrtausenden tümmeln sich Zweibeiner um brennende Stätten, genießen die Wärme, kommen ins Kuscheln – und schon ist sie da, die Überbevölkerung der Welt. Ach ja: Lagerfeuer taugen nicht nur für Gitarre, Techtelmechtel und Singsang, es lässt sich auch allerlei Getier darüber rösten. Im Zweifelsfall wird wegen der höheren Effizienz diverses Mordgerät am Feuer geschmiedet. Und damit sind wir auch schon beim Waffenschmied. In diesem Fall: Bei einer Empfehlung für die Musikalische Komödie Leipzig.

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02.06.2011Rezensionen

Hanfexport nach Halle

Als vor anderthalb Jahren die "Mariza" an der Dresdner Staatsoperette Premiere hatte, lobten die Kritiker die treffenden Kommentare zur aktuellen Finanzkrise. Nun hat Axel Köhler seine Inszenierung nach Halle exportiert – und augenscheinlich kaum aktualisiert. Wie schnell Inszenierungen nicht mehr aktuell sind, wunderten sich die Nachwuchskritiker im Gespräch am Hallenser Institut für Musik – drei haben ihre Texte an »Musik in Dresden« gesendet.

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02.06.2011Rezensionen

Arkadien hat eben keine Grenzen

In Dresden mit virtuos explodierenden Piècen zu beeindrucken, ist schon mal nicht ganz einfach. Viele Tastenlöwen sind hier schon abgezogen, ohne das insgesamt eher zurückhaltende Publikum aus der Reserve gelockt zu haben. Was jedoch Arcadi Volodos gestern Abend in der Semperoper bot, war mehr: er grundierte Liszts oft genug brachial heruntergefetzte h-Moll-Sonate so tief, dass man geneigt war, sie für die Keimzelle manch sinfonischen Werkes der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts zu halten.

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02.06.2011Rezensionen

Ein Dresdner geht in die Verlängerung

Das ist eine dieser verrückten Geschichten. Der Bassist Benedikt Hübner suchte nach seinem Probejahr bei der Dresdner Philharmonie ein passendes Instrument. Aus dem Orchesterfundus erwärmte keines sein Herz, also: Herumreisen, telefonieren, spielen, abwägen. In Meißen gab es diesen Zymbalspieler, Tivadar Szenaszi, Betreiber eines ungarischen Restaurants. Der hatte eine Idee…

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01.06.2011Features