Rezensionen

04.09.2011: „Gleich noch mal!“

Acht Minuten schwere Kost, gleich zweimal, sowie ein herausragendes Klavierkonzert waren gestern Nachmittag in der Semperoper zu hören. Mit Bravo-Rufen und Standing Ovations zollte das Publikum der Kapelle Respekt; Christian Thielemann jedoch wirkte unzufrieden.

03.09.2011: Kammermusikabend im Grünen

Zu einem Spätsommerabend der ganz besonderen Art hatte die Genossenschaft Kunst+Bau am Freitag Abend eingeladen. Zu Gast im Garten des Atelierhaus auf der Gostritzer Straße war das Freie Ensemble Dresden. Als öffentliche Generalprobe spielte es einen kurzen Ausschnitt aus ihrem aktuellen Programm, das sie am 3. September auf Schloss Batzdorf zum Besten geben werden.

03.09.2011: Von der unbeschwerten Leichtigkeit der Musik

Nach diesem Konzertabend assoziieren die Dresdner mit dem Wort Philadelphia sicher nicht mehr nur den Tom-Hanks-Streifen. Vielmehr einen musikalisch der Reibungslosigkeit eines Films gleichenden Konzertauftritt des Philadelphia Orchestras. Mit Sibelius, Ravel und Berlioz konnte eines der „Big Five“ einige Dresdner zu stehenden Ovationen bewegen.

07.08.2011: Viel Lärm um nichts

Was lange währt, wird nicht immer gut: Mit John von Düffels „Die Mätresse des Königs“ wurden am Freitag die Dresdner Zwingerfestspiele eröffnet. Die gute Nachricht: es hat nicht geregnet. Die schlechte: Künstlerisch ist der erste Jahrgang unausgegoren; der Versuch ist nicht aufgegangen. Man fühlt sich wie auf dem Weihnachtsmarkt – im August.

18.07.2011: Alle in einer Nacht

Die dritte Schlössernacht begeisterte am Samstag 6000 Besucher. Ein Staraufgebot war bewusst nicht angekündigt. Und doch kam die Mischung aus „Help“ bis „Biene Maja“ an. Wenn es in dieser Nacht doch Starpotenzial gab, war es die Illumination am Schloss Albrechtsberg.

15.07.2011: Tanzen allein reicht nicht

Es ist vollbracht. An der Palucca Hochschule für Tanz in Dresden ist die Bachelorausbildung Tanz etabliert. Mit sechs Absolventen hat der erste Jahrgang sein Ziel erreicht. An drei Abenden gab es öffentliche Präsentationen ihrer Choreografien.

08.07.2011: Neue Räume, neue Welten

Das ist doch wirklich unwahrscheinlich. Da hat man drei der furiosen Choreografien aus dem Repertoire der Dresdner Kompanie mehrfach gesehen und man sieht sie an diesem Abend noch einmal gänzlich neu, total anders. Mit William Forsythes „The Second Detail“, Pascal Touzeaus „No Thumb“ und Jacopo Godanis “Spazio-Tempo” beschließt Aaron S. Watkin die Saison im großen Saal des Festspielhauses zu Hellerau.

06.07.2011: Urlaubsreif

Unter den Titel »Von der Norm, der Abweichung und den Fertigteilen« hat Urs Widmer gestern seine »Klagenfurter Rede« gestellt. "Gute Bücher gehen dem Vertrauten nicht um jeden Preis aus dem Weg, aber sie reiben sich an ihm durch Abweichungen." Und wie ist das mit guter Musik?