Vor 50 Jahren wurde an der Musikhochschule Carl Maria von Weber in Dresden die Fachrichtung Jazz/Rock/Pop eingeführt. Das musste gefeiert werden. Und nicht nur die Lehrenden machten den Konzertsaal unsicher.
Rezensionen
Nicht vom ersten Ton an, aber später dafür umso intensiver steckte das Bruno-Böhmer-Camacho-Trio das Jazztage-Publikum mit fremden Rhythmen und kolumbianischem Feuer an. Eine mehr als zufriedenstellende Bilanz für die Premiere.
Warum das Joscho-Stephan-Trio damit nicht dienen kann, erklärte der Namensgeber und bat um Nachsicht. Dafür betörten die Musiker zusammen mit Helmut Eisel ihr Publikum mit Klezmer und Gypsy.
Zitterperformance und eine bewegte Wand – das »modul dance festival« in Widersprüchen.
Eine Frau. Lässig am Mikrofon stehend, um sie herum vier Männer an Kontrabass, Klavier, Schlagzeug und Saxophon. Das dritte Konzert des ersten diesjährigen Jazztages in Dresden bot unter anderem Texte von Kurt Tucholsky in neuem musikalischen Gewand. Jasmin Tabatabei und das David-Klein-Quartett füllten das Societaetstheater.
Im Societaetstheater kam Vieles zusammen: Junge und Junggebliebene, Jazztage und Jüdische Musik- und Theaterwoche, Fernweh und Tradition.
Am 1. Oktober läutete das Festspielhaus Hellerau das TONLAGEN Festival ein. Die Musik wurde begeistert angenommen. Mit dem Festival und in neuen CD-Produktionen erlebt die Musik von John Cage zum 100. Geburtstag des Komponisten einen würdigen Rahmen.
Da war Ausdauer und Neugier gefragt: 48 Stunden lang bespielten Musiker am Wochenende das Festspielhaus Hellerau zu Ehren von John Cages 100. Geburtstag. Von „4’33“ in einer großen Orchesterfassung über einen Pilzspaziergang bis hin zur Verfolgung eines flüchtenden Streichquartettes war vieles möglich und vertreten.
2.10. 15-18 Uhr Semifinale des Anton-G.-Rubinstein-Klavierwettbewerbs Dresden Neuer Konzertsaal der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber Dresden Im Gegensatz…