Diese Woche gab es erstmals in der Semperoper ein Gastspiel des von John Neumeier 2011 gegründeten Bundesjugendballetts. Ich war an diesem Abend hin- und her gerissen zwischen Berührung und Verwirrung, zwischen Zustimmung und Widerspruch.
Rezensionen
„Alles Schwindel“, darauf ist Verlass. Was dieser Titel verspricht, das wird in der Oper gehalten. Schließlich ist Musiktheater ohnehin mehr Schein als Sein. Oder sollte hier doch einmal bare Münze zu erwarten sein?
Mit der Aufführung der Oper »Samson und Dalila« zeigen die Landesbühnen erneut jenes experimenierfreudige Streben, Neues zu entdecken oder Vergangenes aufzuspüren. Die Premiere fand begeisterte Zustimmung.
Das Januar-Konzert der Philharmonie im Schauspielhaus war »Dream of the song« überschrieben. Aber so traumhaft war es nicht. Es war mit Werken von Bartok und Mendelssohn gar etwas herb, ja von aggressiver Deutlichkeit.
Das Dresdner Streichquartett bestritt den 5. Kammerabend der Staatskapelle.
Kurz nach dem Jahreswechsel feierten die Stuttgarter in einer restlos ausverkauften Repertoirevorstellung ihre Tänzerinnen und Tänzer. Da dachte ich an Dresden. Meine Güte, wir haben hier so grandiose Tänzerinnen und Tänzer! Da wünschte ich mir öfter solche Reaktionen des Publikums…
Wo ist Shakespeare? Christian Friedel hat sich auf die Suche begeben.
Werke im Konzertsaal zu erleben, kann man einfach als klangästhetisches Ereignis aufnehmen. Wenn man dann aber noch etwas genauer fragt, Umstände der Zeit einbezieht, persönliche Haltungen des Komponisten aus den Klängen zu erfragen sucht, bringt der Konzerteindruck zusätzlichen Gewinn. Ein solcher Abend war das 8. Symphoniekonzert der Staatskapelle.
Die eine Hälfte der Dresdner begrüßte das neue Jahr mit der »Leichten Kavallerie«, die andere mit dem Radetzkymarsch. Friedbert Streller hat sowohl die Kapell- als auch die Philharmoniekonzerte des Jahreswechsels besucht und berichtet.