Wenn Jan Michael Horstmann in den letzten Jahren in Radebeul ans Pult trat, waren stets interessante Interpretationen zu erwarten. Nun ging der letzte Jahrgang der „Philharmonischen Konzerte“ unter seiner Leitung zu Ende.
Rezensionen
Nun beginnen seine Zauber wieder zu binden, worüber die Meinung der Stadtgesellschaft jahrelang geteilt war: der Kulturpalast (‚Kulti‘ nennen ihn nur die, die auch ‚Elphi‘ sagen) wurde mit einem Festkonzert wiedereröffnet. Und, die Akustik? Wie ist sie?
Am 25. Todestag von Olivier Messiaen wurde mit Wort und Musik an den großen Komponisten erinnert.
Das kleine Kammerspiel »Lohengrin« ist ein faszinierendes Psychodrama in Semper Zwei.
Die großartige Interpretin und Solistin des österlichen Salzburger Ein-Frau-Stücks »Lohengrin«, Sarah Maria Sun, wird in den nächsten Tagen auch drei Mal an der Semperoper gastieren – allerdings in einer neuen Einrichtung des Stücks, da sich die Salzburger Bühnendimensionen als nicht übertragbar herausstellten.
Das letzte Konzert, bevor die Philharmonie in den neuen Saal des Kulturpalastes übersiedelt, fand im Schauspielhaus statt. Werke nach Shakespeareschen Dramen wurden vorgestellt. Ja, ein größerer Saal hätte hier dem Klang gutgetan! Die Vorfreude steigt also.
Im jüngsten Sonderkonzert der Staatskapelle, das Wolfgang Amadeus Mozart gewidmet war, hat der israelische Dirigent Omer Meir Wellber einmal eine Werkfolge gewählt, die verschiedene Entwicklungsstadien des Salzburger Komponisten darstellen konnte.
Wer mit der Erwartung zum Philharmoniekonzert ging, hier nun Rimski-Korsakow oder Tschaikowski zu erleben, der musste enttäuscht sein. Es gab ein ganz anderes Programm, ein weniger festliches als gewöhnlich zu Ostern.
In der Semperoper gabs ja schon sehr eigenwillige Inszenierungen. Die neue Fassung von Mozarts »Entführung aus dem Serail« beweist, dass der Regisseur der glasklaren Musik nicht zugehört hat: er verlegt die Handlung in einen Sumpf.