Kann man Musik sehen? Kann man Musik festhalten, darstellen und so vielleicht besser begreifen? Der Fotograf Matthias Creutziger beweist, dass man das alles kann. Er zeigt es in seinen Bildern. Die sind voller Musik.
Kolumnen
Am Sonntag geht es um Alles oder Nichts. Zumindest für die Kandidatinnen und Kandidaten der Dresdner OB-Wahl. Kopf oder Zahl, das dürfte erhebliche Auswirkungen auf die Musikszene der Stadt haben.
Haarscharf ist die Musikstadt Dresden in dieser Woche an einem Desaster vorbeigeschrammt: Kopfloses Ausbluten durch Abwahl. Oder was das alles nur eine übertriebene Sorge?
Keith Jarrett wird heute 70 und eine Grande Dame verabschiedet sich von der Bühne: Juliette Gréco geht auf ihre letzte Konzertreise.
„Was du bist, bist du nur durch Verträge.“ Richard Wagner musste es ja wissen. Schließlich war er vertraglich auch mal an Dresden gebunden, entzog sich dem aber durch Flucht. Sein Salär hätte er aber gern weiter bezogen.
Was Musik kann, kann nur Musik. Erregen, mitreißen, beruhigen, begeistern, beleben. Jeder Tag ein Musik-Fest. Als Sahnehäubchen einmal im Jahr Fest-Spiele. Dresdens Musikfestspiele bieten diesmal Feuer und Eis.
Es gibt sie noch, die guten alten Dinge. Auch wenn hier von einer noch nicht mal Siebzigjährigen die Rede ist – sie galt schon als nahezu ausgestorben. Inzwischen erlebt sie eine klangvolle Renaissance: Die Schallplatte.
Als Ruheständler kann man ihn sich gar nicht vorstellen: Hans-Günter Ottenberg wird im Unruhestand bleiben, auch nach Emeritierung an der Technischen Universität Dresden.
Keine Freude ohne Empörung in Dresden: Als die Sächsische Staatskapelle Residenzorchester der Osterfestspiele Salzburg wurde, mischte sich in den Stolz auch ein Barmen. Nun folgen ihr weitere Institutionen von der Elbe an die Salzach.