Der Dirigent Hartmut Haenchen feiert am 21. März seinen 70. Geburtstag. Die SLUB widmet ihm eine Ausstellung – und wurde ihrerseits vom Jubilar reich beschenkt. Haenchen hat der Bibliothek seinen Vorlass vermacht: unter anderem dreitausend Partituren und eine kostbare Strauss-Handschrift.
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Die »Musik in Dresden«-Autoren Boris Gruhl und Peter Bäumler haben sich vor ein paar Tagen nach Bratislava aufgemacht, um die Kulturszene der slowakischen Hauptstadt abzuleuchten. Hier der Bericht aus dem Konservatorium.
Die Sächsische Staatsoper ist nach dem frühen Tod ihrer Intendantin in einen künstlerischen Winterschlaf gefallen. Dadurch verschiebt sich die Aufmerksamkeit des Publikums weg vom Opernrepertoire zu dem ambitionierten Konzertspielplan. Die Findungskommission sollte sich nicht bis zum Jahresende Zeit lassen, dem auratischen Chefdirigenten einen neuen Intendanten an die Seite zu stellen.
Wagners Werke sind lang. So kann es sein, dass Aufführungen schon nachmittags beginnen und wir verlassen das Opernhaus dennoch zu einer Zeit, als hätten wir einen „normalen“ Abend erlebt, Puccini, Verdi oder so. Es empfiehlt sich, so einen Wagnernachmittag mit einem guten Kaffee zu beginnen. Auf also ins Café Lohengrin!
»Musik in Dresden« hat den Dirigenten Ekkehard Klemm um eine Würdigung des Komponisten Friedrich Schenker (* 23.12.1942, † 8.2.2013) gebeten. Hier seine Antwort: ein Essay in sieben Bildern.
Das neue Museum der Wagner-Stätten-Graupa empfängt sinnlich. Schon im Windfang zum Foyer tönt eine Klangdusche von Musiksequenzen aus den vier Dresdner Wagner-Opern sanft auf den Eintretenden herab.
Am moralisch himmelschreienden Zwiespalt zwischen Richard Wagners hehrem Kunstschaffen und seiner dämlichen Weltanschauung kommt eigentlich auch im Jubiläumsjahr kein denkender Mensch vorbei. Der TU-Professor Walter Schmitz, Inhaber des Lehrstuhls für Neuere Deutsche Literatur und Kulturgeschichte, hat der Thematik auf dem jüngsten Dresdner Wagner-Symposion einen Vortrag gewidmet.
Der Kampf um den Fortbestand des Heinrich-Schütz-Konservatoriums hat immense Kräfte gebunden. Nun, da die Stadt den Mehrbedarf abgesegnet hat, können sich Lehrer, Schüler und Eltern wieder aufs Künstlerische konzentrieren. Einige Höhepunkte stehen schon bis Mitte 2013 bevor.
Vor genau 72 Jahren ist Olivier Messiaens „Quartett auf das Ende der Zeit“ (Quatuor pour la fin de temps) im Kriegsgefangenenlager Görlitz uraufgeführt worden. Am Dienstag erklang es erneut – und wieder am Ort der Uraufführung. Dort ist der 15. Januar inzwischen ein fester Konzerttermin im Gedenken an den französischen Komponisten und seine Kriegsgefangenschaft 1940/41.