Das beliebte Abonnement »Take 4« ist wieder da: Vier Karten kosten insgesamt nur 20 Euro. Studenten können sich mit »Take 4« ihr persönliches Abonnement zusammenstellen und sich jeweils eine Vorstellung aus zwei Opernkategorien, aus dem Bereich Semperoper Ballett und der neuen Sparte Semperoper Junge Szene aussuchen. Darüber hinaus gibt es nach Verfügbarkeit Last-Minute-Karten an der Abendkasse ebenfalls zum Preis von 10 Euro.
Musik in Dresden
Der Dresdner Orgelzyklus geht in bewährter Konstellation ins siebte Jahr. Einmal wöchentlich erklingen im steten Wechsel die Kern-Orgel der Frauenkirche, die Silbermann-Orgel der Kathedrale und die Jehmlich-Orgel der Kreuzkirche. Das aufgrund des festen Termins zur Wochenmitte auch als „Orgelmittwoch“ bekannte Angebot hat sich längst zu einer beliebten Größe in der Dresdner Konzertlandschaft entwickelt.
Der diesjährige Semperopernball versuchte, die vergangenen zu übertrumpfen. Mit mehr Programmpunkten, besserer Verschränkung von Innen- und Außenbespaßung. Überboten hat er den letzten Ball zumindest in puncto zahlendes Publikum: 2012 kamen zwar weniger Gäste vor, aber mehr in die Oper. Wenn der Ball jedoch seinen guten Ruf behalten will, muss sich einiges ändern.
Tanz drinnen wie draußen – das sei das Besondere, ja das Alleinstellungsmerkmal des Semperopernballs, wiederholen die Veranstalter gebetsmühlenartig. Soziale Integration wird ganz groß geschrieben, und wer sich nicht so ganz absolut integrieren kann, für den gibts immerhin Maronensuppe. Der SemperOpernball steht 2012 unter dem Motto "Dresden darf das" – und heißt Sir Roger Moore und S.E. Khaldoon Khalifa Al Mubarak willkommen.
Hans-Christoph Rademann wird ab 2013 neuer Leiter der Internationalen Bachakademie Stuttgart. Eine hochrangig besetzte Findungskommission hatte sich für den Chefdirigenten des Dresdner Kammerchores und des RIAS Kammerchores ausgesprochen. Die gute Nachricht indes für Dresden: dem Kammerchor wird Rademann als Chefdirigent erhalten bleiben.
Für das Philharmonie-Publikum war es nun schon keine Neuheit mehr: Live-Musik zu Kurzfilmen von Charlie Chaplin. Diesmal waren es vier weniger bekannte Filme aus den späten 1910er Jahren, in denen der Entertainer nahezu alle Facetten seines Talents aufbot. Ein Abend voller Heiterkeit und Ohrwürmer!
Ein Abend, der nichts zu wünschen übrig ließ! Das zu Zeiten seiner Uraufführung 1913 in Paris skandalträchtige „Sacre du printemps“ von Igor Strawinsky stand im Zentrum des 5. Symphoniekonzerts der Staatskapelle. Der junge Dirigent Yannick Nézet-Séguin entlockte den Musikern Höchstleistungen.
Oft und gern betont der designierte Chefdirigent der Staatskapelle Dresden, dass er ja eigentlich längst in der Stadt angekommen sei. Vielleicht seien es seine sächsischen Gene, so Christian Thielemann; jedenfalls fühle er sich hier schon völlig zuhause – und warnt im gleichen Atemzug vor den brandgefährlichen Quarkkeulchen… Zum Jahresauftakt das Kick-Off-Interview auf »Musik in Dresden«.
Der Dresdner Operndirektor Eytan Pessen hat sich ein bunt gemischtes Programm mit Repertoire aus vielen verschiedenen Ländern ausgedacht und anlässlich des Weihnachtskonzerts teilweise selbst arrangiert, komponiert und alles selbst am Flügel begleitet. Der Funke sprang jedoch irgendwie nicht ins Publikum über; mehr als höflicher Applaus war nicht drin.