2013 Dezember

hadidi

28.12.2013: Alle Jahre wieder…?

Die Weihnachtsmärkte sind abgebaut, die Weihnachtslieder ausgesungen. In den nächsten Tagen werden die Supermarktketten nach und nach ihre seit dem Spätsommer feilgebotenen Tonnagen von Oblaten und Spekulatius aus dem Sortiment nehmen, selbst die „original“ Dresdner Stollenbäcker halten sich bald wieder für gut ein halbes Jahr mit ihren Kalorienbomben zurück. Selbstverständlich gewordene Rituale von Krämern. Mehr nicht?

22.12.2013: Jurowski dirigiert Jurowski

Russische Weihnacht ist angesagt im 4. Konzert der Dresdner Philharmonie, das insgesamt viermal im Albertinum aufgeführt wird. Erstmals ist das Orchester unter der musikalischen Leitung von Michail Jurowski nun auch mit Musik von dessen Vater Wladimir Jurowski. Klingende Überraschungen!

Wenkoff

21.12.2013: Ein denkwürdiger Abend

Harry Kupfer wollte in Dresden, an der Staatsoper, im Großen Haus, »Tristan und Isolde« inszenieren. Tenöre waren Mangelware in der DDR, Tenöre, die einen Tristan singen uns spielen können, erst recht. Zum Vorsingen meldet sich Spas Wenkoff, damals schon an der Oper in Halle engagiert, bis dahin aber weder dem Dirigenten Marek Janowski noch dem Regisseur bekannt. Das Vorsingen klappt, Kupfer hat seinen Tristan gefunden, die Premiere, am 12. Oktober 1975, wird ein bejubelter Erfolg, und Spas Wenkoff wird künftig diese Partie weit öfter als 400 Mal singen…

20.12.2013: Glitzerkleider und Glitzerorden

Der Dresdner Semperopernball entwickelt sich. Jedes Jahr scheint der Semperopernballverein sich die größte Mühe zu geben, das Ereignis des Vorjahres zu übertrumpfen. Im kommenden Jahr soll die Oper glitzern wie noch nie. Wer braucht da schon Inhalte?

16.12.2013: Fünf Professoren in einem Konzert

Die Dresdner Musikhochschule schmückt sich gern mit internationalem Zuschnitt. Vierzig Prozent der Studentenschaft kommen aus dem Ausland – und senden umgekehrt den Ruf der Musikstadt in alle Welt. Kein Wunder, dass auch im Lehrkörper mehr und mehr Prominenz vertreten sein soll.