Semperoper Junge Szene: Inklusives Tanztheaterprojekt von 21. bis 26. April

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Semperoper Junge Szene: Inklusives Tanztheaterprojekt von 21. bis 26. April

Die Geschichte und die Musik von Sergej Prokofjews Ballett »Romeo und Julia« sind der Ausgangspunkt des diesjährigen Tanzprojektes der Semperoper Junge Szene für Jugendliche mit Cochlear-Implantat und normalhörende junge Menschen, das in Kooperation mit dem Sächsischen Cochlear Implant Centre des Dresdner Universitätsklinikums Carl Gustav Carus und der Palucca Hochschule für Tanz in den Osterferien 2014 von 21. bis 26. April stattfinden soll.
Drei Motive werden in diesem Projekt künstlerisch umgesetzt: Der tradierte Hass beider Familien, die scheinbar unmögliche Liebe von Romeo und Julia und die Frage nach Schuld oder Schicksal aller Figuren. Diese Themen werden gemeinsam mit den Teilnehmern choreografisch und szenisch in eigene Bilder umgesetzt.
Dieses inklusive Projekt verfolgt thematische, künstlerische und soziale Ziele. Das Projekt bietet Raum, sich thematisch mit der Handlung und den Figuren auseinander zu setzen und gemeinsam Konflikte am Beispiel beider Familien zu erleben. Außerdem wird das Spannungsfeld zwischen familiären Pflichten und individuellem Freiheitsdrang am Beispiel von Romeo und Julia deutlich. Zudem lernen die Teilnehmer tanz- und theaterästhetische Mittel kennen und werden aufgefordert, selbständig künstlerische Entscheidungen zu treffen. Ein Team aus Pädagogen begleitet die Teilnehmer im künstlerischen Prozess vom simplen Rhythmus zur komplexen Tanztheaterszene. Die gemeinsame kreative Arbeit fördert die soziale Kompetenz jedes Teilnehmers, im künstlerischen Dialog lernen beide Zielgruppen, miteinander zu gestalten und voneinander zu profitieren.
Schwerhörige und hörende Jugendliche aus dem ganzen Bundesgebiet ab 14 Jahren sind eingeladen, mit dem Team der Jungen Szene auf eine kreative Reise zu gehen.

Anmeldung und Informationen: T 0351 4911 648, jan-bart.declercq@semperoper.de

Mitwirkende: Jan-Bart De Clercq (Musik- und Theaterpädagoge), Carola Schwab (ehem. Balletttänzerin und Tanzpädagogin), Tabea Weinick und Marie Hausdörfer (Studentinnen Tanzpädagogik der Palucca Hochschule für Tanz), Anne Nowojski (Dipl.-Medizinpädagogin / Logopädin, Sächsisches Cochlear Implant Centrum Dresden), Linda Ehrlich (BKJ Kultur)

17.03.2014Allgemein