Wenn das Bewundern von Frauen unter Zensur stünde, dann stürbe nicht nur die Poesie. Es wäre auch das Todesurteil für die Tonkunst.
Kolumnen
Können Werkstattgespräche eine gerechtere Kulturfinanzierung hervorbringen? Einen Versuch ist die Sache allemal wert.
Ja ist denn schon wieder Wagner-Jahr? Am 205. Geburtstag kann es nicht liegen, dass Chemnitz, Dresden und Leipzig demnächst um die Wette wagnern.
Mit Musik wird alles besser – wenn wir nur wollen.
Die ersten Adventskalender wurden nach der Rückkehr aus den Sommerferien gesichtet. Hohlkörper folgten wenige Wochen danach. Noch vorm Herbstanfang war das zuckerlastige Weihnachtsangebot in den Supermarktregalen komplett. Alles wie immer also? Nein – eine Nachricht erschüttert die Weihnachtswelt!
Was ist dem Freistaat Sachsen seine Kultur wert? Im Alltag, so scheint es, wenig: die Sachsen schreien – wenn überhaupt – erst auf, wenn wieder mal Kürzungen oder Fusionen von Ensembles anstehen. Aber wo ist die Perspektive, wohin soll’s gehen? Was bedeutet uns unsere Kultur für den gesellschaftlichen Zusammenhalt? Das Kulturraumgesetz, das dieser Tage zur Novellierung ansteht, gibt darauf nur halbherzige Antworten. Zwar gibts mehr Geld; aber das fängt noch nicht einmal die reale Kostensteigerung ab.
Endlich spricht auch mal ein Politiker Klartext und bekennt – wenigstens zu seinem überfälligen Abschied -, wofür er steht.
Wer sich nicht vorstellen kann, was die Sächsische Staatskapelle, Donald Trump, Dagobert Duck und Nutella verbindet, der lese die heutige Kolumne…
Tja, mit der Doppelbödigkeit der Operette ist es wohl doch nicht so weit her: ist die Bühne einmal geflutet, muss das frisch geöffnete Haus schon wieder schließen. Und dann brechen einem Kommissionsmitglied auch noch die Ziegel aus dem Damm.