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07.07.2012: Musikalischer Kurort

Gohrisch, ein musikalischer Ort? Hier schrieb der russisch-sowjetische Komponist Dmitri Schostakowitsch 1960 sein berühmt gewordenes Streichquartett Nr. 8. Anlass genug, genau ein halbes Jahrhundert danach die Internationalen Schostakowitsch Tage Gohrisch ins Leben zu rufen. Am letzten Wochenende im September werden sie zum dritten Mal stattfinden und dauern wiederum drei Tage. Ebenso lang währte der erste Aufenthalt Schostakowitschs im damaligen Gästehaus des DDR-Ministerrates. Ein zweiter Besuch fand zwölf Jahre später statt, der aber blieb, soweit bekannt, ohne kompositorische Folgen.

26.06.2012: Musikalisches Kleeblatt für Gohrisch

Die Internationalen Schostakowitsch Tage Gohrisch sind ein Festival der Extraklasse. In diesem Jahr finden sie zum dritten Mal statt (28. bis 30. September) und sind damit längst Tradition. Da so etwas viel Geld kostet, gibt es jetzt am Sonntag (1. Juli) gleich zwei Benefizkonzerte – und auch die versprechen absolute Extraklasse.

23.06.2012: Auf die richtige Saite geschlagen

Pat Metheny hat einen deutschen Urgroßvater. Na gut, das hat er mit vielen Amerikanern von heute gemein. Aber er beruft sich wie kaum ein zweiter auf Johann Sebastian Bach. Damit dürfte der legendäre Gitarrist aus einem Nest im Staate Missouri schon eher eine Ausnahmerolle einnehmen. Nun kommt er mal wieder nach Deutschland, wo er in keiner der Bach-Städte auftritt. Dafür aber gleich zweimal in Dresden und Neuhardenberg.

02.05.2012: „Der Weg nach unten ist der Weg nach oben“

Bis der neue Philharmonie-Konzertsaal der Asche des alten Mehrzwecksaals entsteigt, erschließt sich das Orchester eine Anzahl Ausweichspielstätten. Fast die Hälfte Besucher werden dann erst einmal weniger kommen – so die düstere Prognose des Intendanten. Anselm Rose hat sich jedoch eine Menge einfallen lassen, um den Rest der Getreuen bei der Stange zu halten und auch für neugierige Erstbesucher attraktiv zu sein. Eine der besten Ideen: die „BahnCard“ für Philharmoniekonzerte.

09.04.2012: Eine Dresdner Bilanz

Der Kulturmanager Hans-Joachim Frey verlässt Dresden. Ab 2013 ist er zum Künstlerischen Leiter der Linzer Veranstaltungsgesellschaft LIVA berufen worden. »Musik in Dresden« versucht sich an einer Bilanz seiner Dresdner Zeit. Ob World Culture Forum, diverse Wettbewerbsprojekte oder Semperopernball: nicht alles, was Frey anfasste, wurde zu reinem Gold.