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„Dein Löwe Martin Flämig“

Der dritte Band der »Schriften des Dresdner Kreuzchores« ist Martin Flämig (1913-1998) gewidmet. Herausgeber Matthias Herrmann, zu Flämigs Zeiten selbst Kruzianer, hat Briefe, Interviews und Reden des ehemaligen Kreuzkantors gesichtet und präsentiert auch ungewöhnliche Einblicke in die Dresdner Wirkungszeit Flämigs, die von Anfang an problembelastet war. Im Gespräch fordert Matthias Herrmann auf: „Wir müssen uns Flämig endlich einmal stellen!“

Matthias Herrmann, ich möchte ausgewählte Stellen aus Ihrem Flämig-Buch herausgreifen und bitte Sie, zu den Themen jeweils ein paar Worte zu sagen, so dass wir am Ende vielleicht ein runderes Bild von Flämig bekommen. Beginnen wir mit einer eher unbekannten Episode, die gleich auf der zweiten Textseite Erwähnung findet: am 23. März 1959 wenden sich 23 Studentinnen und Studenten der Kirchenmusikschule mit einer Beschwerde an das Landeskirchenamt, das in der Folge gegen Flämig ein „Verfahren nach der Ordnung der Zucht für kirchliche Amtsträger“ einleitet.

Martin Flämig hatte ein sehr einnehmendes Wesen, in jeder Beziehung. Sein Wohnhaus, in dem er mit seiner Familie lebte, lag direkt neben der Kirchenmusikhochschule. Da gab es offenbar ein inniges Verhältnis zur Sekretärin, möglicherweise auch zu Studentinnen. Dabei hat er hat offenbar den Bogen überspannt. Der von Ihnen erwähnte Brief ist im Landeskirchenarchiv nicht einsehbar – was vielleicht auch ganz gut ist! Jedenfalls war das Thema so zugespitzt, dass eine Kommission einberufen wurde. Und schließlich legte Flämig von heute auf morgen alle Ämter nieder. Wenn er nach dem sogenannten Zuchtparagraphen verurteilt worden wäre, hätte er nie mehr eine kirchliche Stelle innehaben können, nicht einmal in Westdeutschland. Das geschah ein paar Jahre vorher Hanns Ander-Donath, dem letzten Frauenkirchenkantor vor der Zerstörung der Kirche: er war ein außereheliches Verhältnis eingegangen, wurde aus dem Kirchendienst entlassen und erhielt de facto Berufsverbot. Und Flämig war ja immer ein strategischer Denker. Offenbar sagte er: ich verzichte auf alles. Sogar die Pensionsberechtigung. Seine Professur an der Musikhochschule lief ja weiter. Er war einer der wenigen Personen, die damals gleichzeitig bei der Kirche und beim Staat angestellt waren.

Reichlich zehn Jahre später wird dieser einnehmende Mann zum Kreuzkantor berufen, auf eine Stelle mit weitreichenden Befugnissen und mit vielen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, im engsten Kontakt zu den Kruzianern. Wie kam man ausgerechnet auf ihn?

Flämig hatte ab 1959 und konsequent ab 1960 vor allem in der Schweiz gewirkt. An der Dresdner Musikhochschule war er beurlaubt, seine Stelle lief aber weiter. Und Karl Laux, der ehemalige Rektor, war offenbar derjenige, der dem Rat der Stadt vorschlug, für den gesundheitlich angeschlagenen Mauersberger einen Nachfolger zu suchen. Und da sei doch eigentlich Flämig der Richtige! Für Laux spielte eher eine Rolle, dass Flämig mit beiden Beinen im Leben stand, den Staat, die Kirche und sich selbst zu bedienen wusste! Das meine ich gar nicht negativ.

Ein kluger Schachzug

„Wie es Martin Flämig vermocht hat, nach Schließung der DDR-Grenzen 1961 (…) weiter offiziell in der Schweiz wirken und per Auto ein- und ausreisen zu dürfen, bleibt sein Geheimnis“, schreiben Sie über diese Zeit. 

Flämig hatte sicherlich enge Kontakte in alle Ebenen. Und auch Stasi-Mitgliedschaft wurde ihm ja unterstellt. Seine Akte liegt mir vor: 1971 hat man natürlich begonnen, ihn anzuwerben. Er hat sich als Angestellter des Rates der Stadt Dresden mit den Herrschaften unterhalten müssen, sicher. Aber die Akte wurde bald geschlossen: er sei zu geschwätzig, zu selbstherrlich. Offenbar hatte er seiner Umgebung immer davon berichtet, wenn er wieder einmal Besuch gehabt hatte…

Ein kluger Schachzug!

Naja; er hat es einfach verstanden, mit beiden Seiten klug zu verhandeln. Und so war und blieb er einer der ganz wenigen, die zwischen den Welten pendeln konnten. Nachdem er Kreuzkantor geworden war, ging das bis 1989 weiter, obwohl es eigentlich anders vereinbart worden war.

Sie zitieren Unterlagen, die deutlich machen, dass Mauersberger erst so gar nicht von Flämig begeistert war.

Rudolf Mauersberger hatte Vorbehalte, und das sagte er auch dem Rat gegenüber. Er kannte Flämig als Kollegen und war der Meinung: der hat keine Erfahrung mit Knabenstimmen, sein Konzept ist ein anderes. Die Befürchtung war groß, dass Flämig weiterhin einen Fuß in der Schweiz haben würde (dem Chor hat das übrigens eher genützt!). Bei seiner Vorstellung war ich anwesend, ich war ja zu dieser Zeit Kruzianer. Flämig tauchte bei der Christvespern-Probe 1970 in der Kreuzkirche auf, und Mauersberger stellte ihn vor: „schaut ihn euch genau an, das ist mein Nachfolger!“ Es war zu spüren, dass sie nicht auf einer Wellenlänge lagen. Aber Mauersberger war glücklich, dass seine Nachfolge endlich geklärt war. Das Problem war dann: Flämig unterschrieb seinen Vertrag einfach nicht! Er verhandelte ja gleichzeitig mit Leipzig bezüglich des Thomaskantorats. Dann starb Mauersberger – und der Rat der Stadt zwang Flämig, nun doch rasch zu handeln. Und in Leipzig trat ein Jahr später Hans-Joachim Rotzsch die Nachfolge Erhard Mauersbergers an.

In seinem ersten Amtsjahr schrieben Sie dem neuen Kantor einen freundlichen Brief, kommentieren aber dabei, dass sein Verhältnis zu den Knaben und den Männern bereits im zweiten Halbjahr 1971 „zu kippen begann“, weil er sich „nicht immer authentisch zeigte“. 

Das Problem bestand darin: Alle Kruzianer waren Schüler der sozialistischen Oberschule. Sie unterstanden einem Direktor, der politisch sehr scharf war. Daneben gab es die Insel des Chores, unter dem kirchlichen Kantor. Mauersberger hatte immer hinter den Kruzianern gestanden, und er hatte sich der Schule gegenüber häufiger durchsetzen können und dem Chor dann berichtet, was es für Probleme gab. Flämig dagegen hat von Anfang an vor der Schule „sozialistisch“ geredet, vor dem Chor kirchlich, und den Rest abgeblockt.

Als er kam, lag der Chor ihm zu Füßen, aber das hat sich schnell geändert. Ich selbst galt bald als „Flämig-Gegner“, weil ich das kritisierte.

Wie funktionierte das Machtverhältnis zwischen Richter und Flämig?

Richter und die Genossen waren bis 1975 der Meinung, Flämig stünde innerlich auf dem Boden der sozialistischen Pädagogik. Als ihnen klar wurde, dass davon keine Rede sein könne, wurde der Versuch gestartet, ihn aus dem Amt zu kippen. Dann war es aber Gottfried Richter, der Direktor, der sein Amt aufgab und als neuer stellvertretender Direktor der Kreuzschule „Direktor für den Kreuzchor“ wurde. Flämig verstand sich mit ihm, er fügte sich in die Verhältnisse.

„Dein Löwe Martin“

Was die Männer im Chor zur Wendezeit nicht mehr hinnehmen wollten.

In den Wendezeiten wehte auf einmal ein anderer Geist. Man hinterfragte alles. 1989 sagte Flämig den Männern: eigentlich sind die Verhältnisse doch hervorragend. Er verstand nicht, welche Probleme es gab, er war vielleicht auch einfach zu alt. Also gab es Bestrebungen, ihn als Leiter des Chores abzulösen. 1990 stellte er schließlich sein Amt zur Verfügung. Er trat zurück, nachdem eine Delegation des Chores bei dem Oberbürgermeister Wagner vorsprach und sagte: entweder der oder wir. Vielleicht auch eine Art Basisdemokratie…

Erwähnen sollten wir aber auch: wenn wir uns heute in der Dresdner und auch in der deutschen Musiklandschaft umsehen, hat die Flämig-Ära offenbar viele, sehr viele herausragende Musikerpersönlichkeiten hervorgebracht.

Das steht doch völlig außer Frage und ehrt ihn umsomehr. Ja, aus Mauersbergers Zeit sind das ganze Legionen, aber: auch unter Flämig! Er weitete das Repertoire, führte mit den Kruzianern Strawinski, Honegger, Frank Martin oder Schnittke auf. Flämig hatte einen Sinn für Chorsinfonik, für das Orchester. Ekkehard Klemm etwa sagt, die „Psalmensinfonie“ unter Flämig, das sei ein Schlüsselmoment für ihn gewesen. Was konnte den Kruzianern besseres passieren? Die musikalische Ausbildung war unter Flämig intensiv, sehr dicht, auch die Konzerte kamen dicht hintereinander. Er brauchte selbst wenig Schlaf und war ein harter Arbeiter. Wenn er aus der Schweiz zurückkam, hatte Kantor Schicha, sein Assistent, bereits alles vorbereitet. Jede Woche wurde eine Vesper, ein Gottesdienst gesungen. Das prägte, und das disziplinierte.

Wie würden Sie den damaligen Klang des Chores beschreiben?

Jeder Dirigent prägt „seinen“ Chor. Unter Mauersberger hatte der Chor einen sehr metallischen Klang. Flämig modifizierte ihn, machte ihn dynamischer. Eine gewisse Schärfe blieb aber erhalten. Roderich Kreile hat ein anderes Klangideal: der Chor klingt weicher, wird oftmals sehr zurückgenommen. Natürlich kann man die Frage stellen: gefällt einem das? Ich bedaure manches Mal, dass der knabenspezifische Charakter so wenig zur Geltung kommt. Wenn Sie übrigens den Thomaner-Klang unter Georg-Christoph Biller mit dem „Dresdner Klang“ vergleichen: Biller hatte diesen Klang! Es hat also nichts mit zeitspezifischen Parametern zu tun. Aber solche Abwägungen muss man jedem Dirigenten oder jedem Kantor zugestehen.

Und wenn Sie den heutigen Stundenplan mit Ihrem damaligen vergleichen?

Was das Organisatorische angeht, erinnere ich mich vor allem an feste Strukturen. Das Chorleben ging Schlag auf Schlag. Wir lernten, unsere Freizeit einzuteilen. Für das spätere Leben muss das nicht von Nachteil sein. Heute ist an manchen Wochenenden keine Vesper. Da dürfte der Beginn am Montag für die Chorleitung schwieriger sein. Mauersberger sagte auf die obligatorischen Elternbeschwerden hin immer: „Wenn wir wenig Konzerte haben, verlieren wir Routine“.

Unter Flämig entstanden legendäre Plattenaufnahmen…

Stimmt, es gibt wunderbare CDs unter Flämig, beispielsweise die Bruckner-Motetten: in der zweiten Hälfte der 80er Jahre für Capriccio in Kooperation mit dem VEB Deutsche Schallplatten eingesungen. Ein Maximum an Dynamik, grandiose Klangqualität, eben auch in Sachen Intonation. Das ist ein Verdienst von Ulrich Schicha. Und Flämig konnte der Sache während der Aufführung eine besondere Dynamik geben. Er hatte so etwas vorwärtsdrängendes, was bei Knabenstimmen oft ein Problem ist. An Schütz-, Schein- und Scheidt-Schallplatten erinnere ich mich, auch an die vier lutherischen Bachmessen, auch das WO ist sehr geglückt. Was schade ist: dass damals wenig Zeitgenössisches produziert wurde. Ich erwähne von Rainer Kunad die Bobrowski-Motette oder die Van-Gogh-Gesänge von Paul Dessau, deren Rundfunkmitschnitte inzwischen in der Archiv-CD-Reihe des Fördervereins Dresdner Kreuzchor e.V. erschienen sind.

Ich vermisse solche Achtungszeichen, solche Meilensteine, auch von dem aktuellen Chor.

Seltsam eigentlich, dass Kreile von den Bachschen Werken gar nichts aufnimmt. Unter dem Titel „Kreuzchorvesper“ sind bei Berlin Classics vier CDs erschienen, also das große a-cappella-Repertoire. Zudem u.a. »Friede auf Erden« von Schönberg. Aber in den letzten Jahren gibt es aus unerklärlichen Gründen keine CD-Aufnahmen mehr.

Lassen Sie uns noch auf einen heiklen Punkt der Ära Flämig kommen: die Republikflüchtlinge. Auf einer Japan-Tournee 1988 gingen gleich drei Kruzianer verlustig. In einem Zeitungsartikel, aber auch in einem Brief an eine in Westdeutschland lebende Bekannte spricht Flämig von „Treulosigkeit“.

Das kann man so und so deuten. Irgendwie wird in seinen Reaktionen deutlich, dass er die Fluchten als Treulosigkeit dem Chor und sich selbst gegenüber betrachtete. Aber seine Wortmeldungen riefen bei ehemaligen Kruzianern, die damals in Westdeutschland lebten, eine Welle der Empörung hervor. Da war er mal weniger geschickt!

Die Fluchten waren offenbar akribisch vorbereitet.

Das war schon eine merkwürdige Situation: die drei Flüchtenden nahmen sich ein Taxi, fuhren zur bundesdeutschen Botschaft in Tokio, bekamen dort Pässe ausgehändigt und wurden zum Flughafen gebracht… Und als die Sache ruchbar wurde, saßen sie schon im Flugzeug. Sie waren noch nicht mal volljährig! Man kann also durchaus Fragen stellen, wie Flämig es hinterher tat. Der Kreuzchor war 1960 das letzte Mal in der Bundesrepublik gewesen. Nach dem Mauerbau, 1964 in Skandinavien, hauten drei Kruzianer ab. Und 1968, auf der letzten westlichen Auslandsreise unter Mauersberger, türmten insgesamt sechs. Es gab Fluchtszenen in Basel, da rannten Jungs in Richtung Grenze los, gefolgt von Erziehern…, was die Ausweglosigkeit der damaligen Situation zeigt. Man dachte ja, man würde nie herauskommen aus diesem Land. Nach 1971 hat Flämig zunächst auf westliche Auslandsreisen verzichtet, weil er das Risiko nicht eingehen wollte. Später ist man wieder lockerer gewesen. Und kein Mensch hat geahnt, was ein Jahr nach dem Japan-Gastspiel passieren würde…

„Als er kam, lag der Chor ihm zu Füßen“

Zusammengefasst: würdigen wir den Kreuzkantor Martin Flämig genug?

Aufgrund der erwähnten Spannungen hatten sich unter den älteren Kruzianern Vorbehalte statuiert, die bei einigen bis heute bestehen. Ich bin jedoch der Meinung: wir müssen uns Flämig endlich einmal stellen! Zehn Jahre leitete er die Kirchenmusikschule und hat ganze Legionen von Kantoren ausgebildet! Das darf man nie vergessen! Er hat beim Kreuzchor das Gleichgewicht zwischen Staat und Kirche gehalten. Es wäre töricht, ihn für seine kulturpolitische Arbeit nicht angemessen zu würdigen, hat er doch in den 70/80er Jahren die kirchliche Seite des Kreuzchores gefestigt und dies klug zum Ausdruck gebracht: „Der Kreuzchor ist unteilbar und darf von keiner Seite einseitig interpretiert werden!“

Auch für Flämigs künstlerische Arbeit gibt es genügend Zeugnisse, CDs und Rundfunkmitschnitte, übrigens auch einige von Schweizer Komponisten: Adolf Brunner, Willy Burkhard… Die erste Burkhard-Uraufführung gab es 1955 unter Mauersberger, ja, aber Flämig hat dieses Engagement auf besondere Weise ausgebaut. Und er hat sich ganz bewusst DDR-Komponisten zugewandt: etwa Eisler oder Dessau, Siegfried Köhler, Udo Zimmermann und Rainer Kunad. Letztere schrieben für den Kreuzchor Auftragskompositionen. Zum 35. Jahrestag der DDR wurde Kunads Oratorium »Salomonische Stimmen« mit der Dresdner Philharmonie in der Kreuzkirche uraufgeführt, mit geistlichen Texten! Einen Tag später ging Kunad in die Bundesrepublik… Ach, man könnte ganze Romane schreiben. Und wir denken, wir leben in einer aufregenden Zeit!

Tatsächlich beabsichtigen Sie, über Flämig noch einen zweiten, einen biografischen Band nachzulegen?

Ja, mir liegen dank Christoph Flämig große Teile des Nachlasses vor, daraus wird ein biografischer Band entstehen, in dem ich vor allem auch einmal Flämigs Schweizer Zeit betrachte und diesbezüglich in Schweizer Archiven recherchiert habe. Sie müssen sich vorstellen, als armer DDR-Bürger geht er in die Schweiz, und bereits 1968 besitzt er ein neugebautes Haus tausend Meter über dem Thuner See. Er sagte mal seiner Sekretärin: er hätte auch Bankkaufmann werden können. Hatte er sich doch beispielsweise durch Aktien ein offenbar großes Vermögen erarbeitet. Noch zu Lebzeiten gründete er die Prof. Martin Flämig Stiftung zur Förderung und Unterstützung in Not geratener Personen, die wirkt vor allem in seiner Geburtsstadt Aue und bei ausgewählten kirchlichen Einrichtungen.

Vielen Dank für das Gespräch!

Veranstaltungstip:
Adventsvesper des Dresdner Kreuzchores
Sonnabend, 30. November 2019, 17 Uhr

Im Zentrum der traditionellen Adventsvesper steht das Weihnachtsoratorium von Camille Saint-Saëns. Das 1858 entstandene »Oratorio de Noël« des französischen Komponisten prägt auch im deutschen Sprachraum immer häufiger die Weihnachtszeit. Zur Aufführung kommen weiterhin die Motette »Unser lieben Frauen Traum« aus den geistlichen Gesängen von Max Reger; die Motette für sechsstimmigen Chor »O lieber Herre Gott« von  Heinrich Schütz aus der geistlichen Chormusik von 1648 und Werke für Orgel von Felix Alexandre Guilmant.

Die Gesangsolisten des Abends sind Jennifer Riedel (Sopran), Elisabeth Holmer (Mezzosopran), Britta Schwarz (Alt), Sebastian Reim (Tenor) und Andreas Scheibner (Bass). Die Knaben und Männer des Dresdner Kreuzchores und das Philharmonisches Kammerorchester stehen unter der Leitung von Kreuzkantor Roderich Kreile. Kreuzorganist Holger Gehring ist an der großen Jehmlich-Orgel zu erleben und Pfarrer Holger Milkau verantwortet die Liturgie.

Im Anschluss an die Adventsvesper findet das Turmblasen vom Turm der Kreuzkirche statt. Sebastian Schöne leitet die Dresdner Turmbläser.

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