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19.06.2009: Genre Operette – wirkungslose Reanimation oder echte Renaissance?

Für die erfolgreiche Genesung nach langer Krankheit bedarf es der Schonung, aber auch des gezielten Aufbautrainings. Gesunde Ernährung ist wichtig, und natürlich psychologische Stärkung des Patienten. All das hat sich – im übertragenen Sinne – die Mannschaft der Staatsoperette Dresden für die Operette, die "kleine, plüschige Oper zum Mitsingen" (Walter Schmitz) vorgenommen.

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29.05.2009: „Die Wiener in der Frauenkirche – das ist ein Event, aber kein Musikerlebnis.“ Hartmut Haenchen über den Konzerthausstreit

Langsam sollte es auch der letzte im Rathaus wissen: die Frauenkirche ist kein Konzertsaal, sie ist für die meisten Konzertaufführungen völlig ungeeignet. Was nicht nur Musikkritiker immer wieder beklagen, ist auch bei den diesjährigen Musikfestspielen ein wunder Punkt: Dresden hat keinen einzigen brauchbaren Konzertsaal.

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14.01.2009: „Vineta-Exerzitien“. Gedanken von Alexander Keuk zu einem neuen Werk für den Dresdner Kammerchor


Ein Blick in die Tiefen des Meeres gelingt nicht; nicht umsonst ist die Tiefsee von Natur aus menschenfeindlich gestaltet. Und doch können wir leidenschaftlich tauchen (selbst wasser-los), uns an der Faszination von Meer, Tieren und Pflanzen berauschen und ab und an sehen wir genauer hin.

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25.06.2008: „Institutionalisierung eines Glücksfalls“ – Isabel Mundry über ihr Jahr als »Capell-Compositrice« der Sächsischen Staatskapelle

Wir Komponisten sind es gewöhnt, immer wieder mit anderen Orchestern zusammenzutreffen. Man arbeitet ein paar Tage intensiv zusammen und geht nach dem Konzert wieder auseinander. Eher selten entwickelt sich der Glücksfall, mit einzelnen Orchestern über die Jahre hinweg eine Kontinuität zu entwickeln.

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02.11.2007: Die Tradition respektieren und gleichzeitig Neues wagen

Mit einem musikalisch ambitionierten Programm hat Fabio Luisi im September sein neues Amt als Generalmusikdirektor der Sächsischen Staatskapelle angetreten und so bereits einige der inhaltlichen Eckpunkte seiner zukünftigen Arbeit in Dresden abgesteckt. Die Herausforderung ist groß: es gilt, den berühmten Klang der bald 460 Jahre alten „Wunderharfe“ behutsam zu pflegen.