Les Slovacs Dance Collective - das sind fünf Tänzer, von denen einer auch Geige spielt; ein anderer mixt Sounds und tanzt auch mit. Singen können alle. Ein Kollektiv, eine Tanzbrigade, das kommt an. Zunächst wollte jedoch die neueste Produktion beim Gastspiel im großen Saal des Festspielhauses Hellerau nicht so richtig in Gang kommen. Zuspitzungen oder Verschärfungen waren offenbar nicht beabsichtigt, Höhepunkte oder Spannungsbögen blieben aus. Es siegte der persönliche Charme der Akteure, die jeweils von sehr eigener Präsenz und tänzerischer Fähigkeit sind. mehr
Datum: 09. Januar 2010 | Autor: Boris Michael Gruhl
Kategorie:
Rezensionen
David Marton ist jetzt 34 Jahre alt. In den letzten Jahren hat er mit Theaterprojekten auf sich aufmerksam gemacht, die stark vom Musikalischen gedacht sind, mit herkömmlichem Musiktheater aber nichts zu tun haben. Dem sogenannten Regietheater hat er sich nicht verschrieben. Auch wenn er mit Schauspielern arbeitet, Opern für Schauspieler produziert er nicht. Ihn interessiert die besondere Musikalität der Schauspieler. mehr
Datum: 09. Januar 2010 | Autor: Boris Michael Gruhl
Kategorie:
Features
Weder Neuschnee noch die frühe Stunde am Neujahrstag können Dresdner Operettenfreunde und ihre Gäste davon abhalten ihr Neujahrskonzert zu besuchen. Die erste Veranstaltung der Staatsoperette im neuen Jahr findet vor ausverkauftem Saal statt. mehr
Datum: 05. Januar 2010 | Autor: Boris Michael Gruhl
Kategorie:
Rezensionen
Es bleibt dabei. Von den Varianten der Interpretationen, Übertragungen, Neudeutungen und Inszenierungen des beliebten Balletts „Der Nussknacker“ ist John Neumeiers Kreation von 1974, die Vladimir Derevianko 1997 für das Ballett Dresden in die Semperoper brachte, eine der bislang bedeutendsten. Alt und … mehr
Datum: 04. Januar 2010 | Autor: Boris Michael Gruhl
Kategorie:
Rezensionen
Vor zwanzig Jahren fiel die Mauer und vor zwanzig Jahren müsste der Fahrstuhl im Hotel Kötzschenbroda bei Dresden seinen Geist aufgegeben haben. Zwanzig Jahre später hat sich da nicht viel verändert und die Lobby des Hotels ist reif fürs Staatstheater als eine Art von Tag- und Nachtasyl für Übriggebliebene, Dazugekommene und Durchreisende. mehr
Datum: 02. Januar 2010 | Autor: Boris Michael Gruhl
Kategorie:
Rezensionen

Zunächst war das Bauwerk. Notre Dame de Paris, die berühmte Frauenkirche von Paris, ein Meisterwerk des Spätmittelalters. Der Glöckner von Notre Dame, jener unglückliche und missgestaltete stumme Quasimodo, im Film (1956) von Anthony Quinn dargestellt, inzwischen auch eine Figur der Walt Disney Company, Protagonist zweier Musicals und eine Partie in zwei Opern. Dass es ein abendfüllendes Ballett von Roland Petit gibt, dürfte hierzulande so bekannt nicht sein, ist aber nicht uninteressant im Zusammenhang mit der geplanten Aufführung der Oper von Franz Schmidt. Eher ist vielleicht das heute noch vor allem in Russland aufgeführte Ballett „Esmeralda“ mit der Musik des Ballettmusikfabrikanten Cesare Pui (1805-1870) bekannt. Petits Ballett wurde 1996 durch das Corps de Ballet de l´Opéra national de Paris im Neubau an der Bastille uraufgeführt; ein Mitschnitt ist jetzt in bester Qualität als DVD bei Arthaus erschienen. mehr
Datum: 02. Januar 2010 | Autor: Boris Michael Gruhl
Kategorie:
Neue Aufnahmen
Heiligabend im Kreise der Lieben verbringen, dieser Wunsch ging für 29 Sänger des Dresdner Kammerchores in diesem Jahr nicht in Erfüllung. Stattdessen erklärten sie sich bereit, bei einer besonderen Gastspielreise mitzuwirken: mit dem Weihnachtsoratorium ging es zu mehreren Aufführungen nach Israel. mehr
Datum: 30. Dezember 2009 | Autor: Alexander Keuk
Kategorie:
Rezensionen