Es bleibt dabei. Von den Varianten der Interpretationen, Übertragungen, Neudeutungen und Inszenierungen des beliebten Balletts „Der Nussknacker“ ist John Neumeiers Kreation von 1974, die Vladimir Derevianko 1997 für das Ballett Dresden in die Semperoper brachte, eine der bislang bedeutendsten. Alt und … mehr
Datum: 04. Januar 2010 | Autor: Boris Michael Gruhl
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Vor zwanzig Jahren fiel die Mauer und vor zwanzig Jahren müsste der Fahrstuhl im Hotel Kötzschenbroda bei Dresden seinen Geist aufgegeben haben. Zwanzig Jahre später hat sich da nicht viel verändert und die Lobby des Hotels ist reif fürs Staatstheater als eine Art von Tag- und Nachtasyl für Übriggebliebene, Dazugekommene und Durchreisende. mehr
Datum: 02. Januar 2010 | Autor: Boris Michael Gruhl
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Zunächst war das Bauwerk. Notre Dame de Paris, die berühmte Frauenkirche von Paris, ein Meisterwerk des Spätmittelalters. Der Glöckner von Notre Dame, jener unglückliche und missgestaltete stumme Quasimodo, im Film (1956) von Anthony Quinn dargestellt, inzwischen auch eine Figur der Walt Disney Company, Protagonist zweier Musicals und eine Partie in zwei Opern. Dass es ein abendfüllendes Ballett von Roland Petit gibt, dürfte hierzulande so bekannt nicht sein, ist aber nicht uninteressant im Zusammenhang mit der geplanten Aufführung der Oper von Franz Schmidt. Eher ist vielleicht das heute noch vor allem in Russland aufgeführte Ballett „Esmeralda“ mit der Musik des Ballettmusikfabrikanten Cesare Pui (1805-1870) bekannt. Petits Ballett wurde 1996 durch das Corps de Ballet de l´Opéra national de Paris im Neubau an der Bastille uraufgeführt; ein Mitschnitt ist jetzt in bester Qualität als DVD bei Arthaus erschienen. mehr
Datum: 02. Januar 2010 | Autor: Boris Michael Gruhl
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Heiligabend im Kreise der Lieben verbringen, dieser Wunsch ging für 29 Sänger des Dresdner Kammerchores in diesem Jahr nicht in Erfüllung. Stattdessen erklärten sie sich bereit, bei einer besonderen Gastspielreise mitzuwirken: mit dem Weihnachtsoratorium ging es zu mehreren Aufführungen nach Israel. mehr
Datum: 30. Dezember 2009 | Autor: Alexander Keuk
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Tschaikowsky geht immer, wenn dazu getanzt wird zumal, wird dazu noch spitzenmäßig gut getanzt und bleibt bei aller technischen Perfektion die sinnliche Korrespondenz zur Melancholie der Musik nicht auf der Strecke, dann gehören Aufführungen der Ballette dieses Komponisten noch immer zu den Sternstunden der Ballettwelt.
Das weiß man auch in Dresden und hat derzeit die drei Hauptwerke, „Nussknacker“, „Dornröschen“ und „Schwanensee“ im Repertoire. mehr
Datum: 30. Dezember 2009 | Autor: Boris Michael Gruhl
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Jede Kompanie, die auf sich hält und es sich künstlerisch leisten kann, tanzt „Giselle“, mit der Musik von Adolphe Adam, jenes klassische Ballett, das als Archetypus gilt für eine wesentliche Variante des tiefromantischen Motivs von der Liebe, die den Tod überwindet. Noch immer überwiegen jene Inszenierungen, die sich so weit als möglich an die Überlieferungen der Originale halten, die zurück gehen auf die Pariser Uraufführung 1841, in der Choreografie von Jean Coralli und Jules Perrot, auf das Libretto von Jules-Henri Vernoy de Saint-Georges und Théophile Gautier, dem Motive Heinrich Heines zugrunde liegen. mehr
Datum: 29. Dezember 2009 | Autor: Boris Michael Gruhl
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Für Kreuzchor und Kapellknaben ist Ende Dezember Hochkonjunktur. Konzerte, Vespern und Messen jagen einander; gemütliche Bescherung am Heiligabend und gemeinsames Gänsebratenessen mit der Familie am darauffolgenden Feiertag sind für die Knaben deshalb nicht drin. Überhaupt, wie feiern die Alumnaten des Kreuzchors oder die Bewohner des nur einen Katzensprung entfernt liegenden Vincentiusstifts Weihnachten? mehr
Datum: 29. Dezember 2009 | Autor: Dr. Martin Morgenstern
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Dass es dem Dresdner Ballettdirektor Aaron S. Watkin schon kurz nach seiner Übernahme der Kompanie möglich war ein so anspruchsvolles Werk der Ballettklassik wie „La Bayadère“ erfolgreich ins Repertoire zu nehmen ist erstaunlich. So lange ist dieses tragische Orientmärchen ja noch gar nicht außerhalb Russlands, wo es der berühmte Choreograf Marius Petipa 1877 in St. Petersburg mit der Musik von Ludwig Minkus, nach einer Erzählung von Théophile Gauthier zur Uraufführung brachte, zu sehen. mehr
Datum: 29. Dezember 2009 | Autor: Boris Michael Gruhl
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