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Zum 100. Geburtstag eine neue Adresse

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Was wird bleiben vom Mahler-Jahr 2011? Konzerte allüberall, jede Menge Aufnahmen und Übertragungen im Rundfunk, Einspielungen auf CDs fast ohne Ende. In den Tageszeitungen und Fachblättern auch zahllose Worte, die den Wiener Meister Gustav Mahler ins Blickfeld rücken sollten, indem sie Altbekanntes um- und umformulierten. Späte Kränze wurden dem ehrenwerten Jubilar da geflochten. Aber gab es auch Novitäten, die Bleibendes stiften? Ja, es gab sie. Ein Beispiel ist das Buch „Mahler in Leipzig“. mehr

Datum: 30. Dezember 2011 | Autor: Michael Ernst
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Peterchens Weihnachtsgeschenk

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Diese Meldung hätte man sich aus dem Bundespräsidialamt gewünscht: Rücktritt und kein Kommentar. Doch der Absender, der da am späten Nachmittag vor Weihnachten fünf karge Zeilen „mit der bitte um Veröffentlichung“ (sic!) aussendete, saß nicht in Berlin, sondern in Leipzig. Und es ging darin auch nicht um einen Zeitgenossen, der es nötig hätte, eines lumpigen Hauskredits wegen Spezis aus der Wirtschaft anzupumpen. Nein, während der Noch-Bundespräsident sich übers Jahr retten will, wirft Peter Konwitschny zum 1.1.2012 das Handtuch als Chefregisseur der Oper Leipzig. mehr

Datum: 24. Dezember 2011 | Autor: Michael Ernst

Der Baum und seine Wurzeln

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DEREVO, das ist der Name einer ganz besonderen Tanz-Theater-Gruppe, die 1988 unter der Leitung von Anton Adassinsky in St. Petersburg (damals noch Leningrad) gegründet wurde. Über Prag, Amsterdam und Florenz kam die Gruppe 1996 nach Dresden und ist seitdem hier ansässig. Nun zeigt sie ihre neueste Produktion, „Tropfen im Ozean“ – Petrowitsch auf dem Weg zu Gott, ein nostalgischer Beitrag zu 50 Jahren bemannter Raumfahrt. mehr

Datum: 22. Dezember 2011 | Autor: Boris Michael Gruhl
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Flieg nicht so hoch, mein kleiner Freund

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Jakub, der kleine Vogel fliegt zu früh aus dem Netz zu hoch fliegt er auch. Er stürzt ab, bricht sich den Flügel, er ist unglücklich. Es folgt ein sehr heiterer Reifungsprozess. Der junge Vogel wird erwachsen, besteht den großen Waldlauf der Tiere, den ausgerechnet der Igel initiiert hat, führt witzige Dialoge mit Igel, Eule, Eichhörnchen und findet am Ende seine große Liebe... mehr

Datum: 16. Dezember 2011 | Autor: Boris Michael Gruhl
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Strich für Strich bis zum letzten Hexenmord

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Die Oper Leipzig komplettiert ihr Sortiment an Alt-Inszenierungen von Chefregisseur Peter Konwitschny. Nun hat sie auch den 1999 in Graz herausgekommenen „Macbeth“ an die Pleiße geholt. Der Regisseur selbst allerdings blieb den Endproben fern und lag auch zur Premiere im Spital. Während seiner jüngsten Graz-Inszenierung, Tschaikowskis „Pique Dame“, soll er sich in der steirischen Landeshauptstadt übernommen haben. mehr

Datum: 16. Dezember 2011 | Autor: Michael Ernst
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Musik im Film ist keine Filmmusik: „Wyssozki – Danke für mein Leben“

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Alles drin in diesem Film: Drama und Tragik, Tempo und Witz, Schönheit und Angst. Bei einigen Szenen darf durchaus geschluckt werden. Vor allem aber geht es um Musik, um die Musik eines besessenen Künstlers. Die kommt leider zu kurz in „Wyssozki – Danke für mein Leben“. mehr

Datum: 15. Dezember 2011 | Autor: Aldo Lindhorst
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Futurismus, postmodern verballhornt

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Wo die Bläser goldene Schapkas tragen, wo Tischtennisbälle ausgeschüttet und Heizungen angemalt werden, wo der Hauptheld Jesuslatschen und einen leuchtenden Hermelinpelz trägt - da ist Zangeziland, da ist Musik. Eine neue Produktion von Studenten aus Manos Tsangaris' Kompositionsklasse schmückt sich mit postmodernen Beliebigkeiten und schiebt die Schuld dem russischen Futurismus zu. mehr

Datum: 15. Dezember 2011 | Autor: Dr. Martin Morgenstern
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Drei spielfreudige Vier

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Die Semperoper sei doch definitiv der schönste Ort, an dem das "Trio Joubran" je auftrat, schwärmte Samir Joubran zu Beginn. Eingeladen hatten sich die drei aus Palästina stammenden Brüder Samir, Wissam und Adnan dazu den Perkussionisten Yousef Hbeisch. Die Hauptrolle aber spielte am Sonntag Abend die Oud. mehr

Datum: 14. Dezember 2011 | Autor: Dr. Martin Morgenstern
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