Voll waren die Ränge in der Semperoper zu einem besonderen Konzert am Donnerstagabend: Daniel Barenboim gastierte in der Elbestadt und gab einen Klavierabend anläßlich des 200. Geburtstages von Frédéric Chopin. Man hatte das Gefühl, er fände besondere Ruhe und eine Art musikalisches Heimkehren am Flügel, ist doch das Instrument unter seinen Fingern direkter Träger des Ausdrucks und der Interpretation. Diese Seriösität läßt uns auch das Geburtstagskind und seine Musik ernstnehmen. mehr
Datum: 27. Februar 2010 | Autor: Alexander Keuk
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Die "Villa Teresa" in Coswig ist optimal geeignet für intime Kammer- und Klaviermusik. In der Villa von Eugen d'Albert gastierte am Freitag der Dresdner Pianist Prof. Winfried Apel mit einem anspruchsvollen Klavierabend, in dessen Mittelpunkt die "Symphonischen Etüden" von Robert Schumann standen. mehr
Datum: 27. Februar 2010 | Autor: Alexander Keuk
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Gern würde ich an dieser Stelle leichten Herzens parlieren über das wirklich wunderbare Konzert, das Daniel Barenboim ins ausverkaufte Rund der Semperoper zauberte. Ein Chopin-Abend, draufgängerisch und doch an den entsprechenden Stellen lyrisch-nachdenklich; niemals sentimental; kraftvoll und emotional. Was diesen Eindruck relativierte, zerstörte, ad absurdum führte, war - wieder einmal - das ignorante Publikum. Eine Leidenskolumne. mehr
Datum: 26. Februar 2010 | Autor: Martin Morgenstern
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Wolfgang Hänsch ist ein herausragender Architekt. Er hat insbesondere in und um Dresden seine Spuren hinterlassen, sich zudem als kenntnisreicher Publizist erwiesen, und er wird noch für Aufsehen sorgen, wenn der Wind der Bau-Geschichte so manche Star-Architektur längst wieder zu Staub zerbröselt haben wird. Das Denkmal seines Lebens ist und bleibt die Semperoper. Möglicherweise, so meinte er sinnig im Gespräch, habe im 19. Jahrhundert, als Dresdens Bürger den so noch nie dagewesenen Bühnenturm der Oper monierten, die Geburtsstunde des Vereins Historischer Neumarkt geschlagen. Im Rückblick auf die Ruine mit den aufsteigenden Tauben regte Hänsch einen Ort des Gedenkens an: Schicksalsvögel und Bühnenschrott als bleibende Mahnung. mehr
Datum: 22. Februar 2010 | Autor: Michael Ernst
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Das Kulturrathaus steht noch. Sein Keller hat dem Ansturm des Freitagabends stattgehalten. Der Ansturm wider Sandstein, Spritzbeton und zahlreiche Trommelfelle kam von Ken Vandermark und seinem Quartett „international total improvisation“ (iTi). Wer etwa geglaubt hätte, die von Ungebundenheit nur so strotzende Improvisationskunst sei längst ausgereizt, sah sich aufs Beste getäuscht. mehr
Datum: 22. Februar 2010 | Autor: Aldo Lindhorst
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Roland May war bis Ende der 1980er-Jahre Schauspieler und Regisseur am Dresdner Staatsschauspiel. Zu Beginn der Spielzeit 2009/10 wechselte er als Generalintendant an das fusionierte Vierspartenhaus in Plauen - Zwickau. Mit dem Auslaufen des Haustarifvertrages im kommenden Jahr geht es dem krisengebeutelten Haus schon wieder an die Substanz. mehr
Datum: 21. Februar 2010 | Autor: Michael Bartsch
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"Am Aschermittwoch ist alles vorbei", so lautet das bekannte Karnevalslied. Mit Beginn der Passionszeit dürften auch in die Konzertsäle wieder ernstere Klänge einziehen. Beim Aufführungsabend der Staatskapelle wurde noch eine Menge Frohsinn mit Haydn und Mozart verbreitet. mehr
Datum: 20. Februar 2010 | Autor: Alexander Keuk
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