Wie klingt Verzweiflung?

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Wie klingt Verzweiflung?

Fotos: SKD, David BrandtFotos: SKD, David Brandt

»Narbenlandschaft. Oder: Die Ödnis des Kriegs« ist das heutige Konzert im Rahmen des Dresdner Kunstfestes betitelt, bei dem die Besucher zwischen verschiedenen Kunstwerken der Dresdner Galerien wandeln werden – und jeweils auch verschiedene Klanglandschaften durchstreifen.

„Grenzgänge“ könnte das Konzert eigentlich heißen – ist doch auch in Zeiten, da Adornos provokantes kulturkritisches Diktum vom Ende der Kunst nach Auschwitz keine Gültigkeit mehr beanspruchen darf, oft eine gewisse Beklemmung mit im Spiel, wenn menschengemachte Schrecknisse künstlerisch verarbeitet werden. Das gilt für die Malerei – etwa die „Abstrakten Bilder“ Gerhard Richters, die beim heutigen Spaziergang natürlich nicht fehlen dürfen – wie für die Musik. Die „Metamorphosen“ von Richard Strauss, die den klingenden Abschluss des heutigen Rundgangs bilden, sind beredtes Beispiel dafür… Neugierig geworden? Es gibt noch Restkarten.

07. September 2015, 19 Uhr
Narbenlandschaften. Oder: Die Ödnis des Krieges.
Treffpunkt: Eingang Gemäldegalerie „Alte Meister“.

Mit Werken von Sofia Gubaidulina (*1931), Alfred Schnittke (1934-1998), Modest Mussorgski (1839-1881), Zoltán Kodály (1882-1967) und Richard Strauss (1864-1949). Mitwirkende u.a.: Rosanne Philippens (Violine), Gergana Gergova (Violine), Matan Gilitchensky (Viola), Guy Ben-Ziony (Viola), Alban Gerhardt (Violoncello), Hila Karni (Violoncello), Matthew MacDonald (Kontrabass), AuditivVokal Dresden, Julia Böhme (Alt), Gabriel Schwabe (Violoncello), Andreas Borregaard (Akkordeon)

07.09.2015Allgemein