Was ging verloren?

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Was ging verloren?

Luis Rainer als Herzog Cyprian (?) und Erich Ponto als Fürst Sigismund von Trocadero in der Dresdner Inszenierung der Operette »Der Prinz von Methusalem« von Bela Jenbach (1871-1943). Quelle: Deutsche Fotothek, Foto: Ursula Richter, 1931

Was Operette heute kann und will, wäre anderswo nachzulesen. Wie sich die Operetten-Kultur allerdings im Dritten Reich entwickelte und wie sie verschwand, wird auf einer wissenschaftlichen Tagung der Staatsoperette Dresden thematisiert.

Im Rahmen des Johann Strauss- Festivals 2013 wird am 10. und 11. Mai die Tagung »„… was verloren ging.“ Operetten-Kultur um 1930« von der Staatsoperette Dresden veranstaltet. Unter der Leitung von Michael Heinemann (Hochschule für Musik „Carl Maria von Weber“ Dresden) und Heiko Cullmann (Staatsoperette Dresden) lädt die Tagung mit Beiträgen zur Beschäftigung mit thematischen Schwerpunkten wie Musikgeschichte, Produktionsbedingungen, Stimmtypen oder Librettistik ein. Dazu konnten zahlreiche Referenten, wie beispielsweise Boris von Haken oder Stefan Frey gewonnen werden.

Mit dieser Tagung, die an die Konferenz „Operette unterm Hakenkreuz“ des Hauses anschließt, sollen die Bemühungen fortgesetzt werden, die kulturgeschichtliche Bedeutung eines traditionsreichen Genres zu rekonstruieren – nicht zuletzt auch, um Perspektiven für seine Zukunft zu eröffnen.

Johann Strauss Festival 2013

16.04.2013Allgemein