Jährliches Archiv für 2011

Jährliches Archiv für 2011

Musik im Film ist keine Filmmusik: „Wyssozki – Danke für mein Leben“

Alles drin in diesem Film: Drama und Tragik, Tempo und Witz, Schönheit und Angst. Bei einigen Szenen darf durchaus geschluckt werden. Vor allem aber geht es um Musik, um die Musik eines besessenen Künstlers. Die kommt leider zu kurz in „Wyssozki – Danke für mein Leben“.

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16.12.2011Rezensionen

Strich für Strich bis zum letzten Hexenmord

Die Oper Leipzig komplettiert ihr Sortiment an Alt-Inszenierungen von Chefregisseur Peter Konwitschny. Nun hat sie auch den 1999 in Graz herausgekommenen „Macbeth“ an die Pleiße geholt. Der Regisseur selbst allerdings blieb den Endproben fern und lag auch zur Premiere im Spital. Während seiner jüngsten Graz-Inszenierung, Tschaikowskis „Pique Dame“, soll er sich in der steirischen Landeshauptstadt übernommen haben.

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16.12.2011Rezensionen

Futurismus, postmodern verballhornt

Wo die Bläser goldene Schapkas tragen, wo Tischtennisbälle ausgeschüttet und Heizungen angemalt werden, wo der Hauptheld Jesuslatschen und einen leuchtenden Hermelinpelz trägt – da ist Zangeziland, da ist Musik. Eine neue Produktion von Studenten aus Manos Tsangaris‘ Kompositionsklasse schmückt sich mit postmodernen Beliebigkeiten und schiebt die Schuld dem russischen Futurismus zu.

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15.12.2011Rezensionen

Sie kamen, sangen und gingen

Der Dresdner Operndirektor Eytan Pessen hat sich ein bunt gemischtes Programm mit Repertoire aus vielen verschiedenen Ländern ausgedacht und anlässlich des Weihnachtskonzerts teilweise selbst arrangiert, komponiert und alles selbst am Flügel begleitet. Der Funke sprang jedoch irgendwie nicht ins Publikum über; mehr als höflicher Applaus war nicht drin.

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10.12.2011Rezensionen

Pulp Fiction auf finnisch

Nackte Frauen, nackte Männer, verwackelte Handyvideos, spritzendes Blut, trashige Kostüme. Schauspieler, die sich selber filmten und das Publikum in die Handlung einbezogen: die deutsche Erstaufführung der Fantasy-Oper "Swanhunter" an der Chemnitzer Oper hatte wahrlich genug Potential, erklärte Regietheatermuffel in den rotglühenden Wahnsinn zu treiben. Trotzdem: auch für Dresdner ist der Ausflug unbedingt einmal zu empfehlen.

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10.12.2011Rezensionen

Ein Held im Alltag

Im Sommer, in Bayreuth wars, da überschlug sich das Publikum im Lobpreisen eines Sängers. Klaus Florian Vogt gab die Titelpartie in der "Lohengrin"-Inszenierung von Hans Neuenfels, und: "wenn inmitten des Beifall-Orkans am Schluss sogar die Kritikerreihen aufspringen, um Standing Ovations zu bringen, dann sind Jubelweisen angesagt!" (»crescendo«). Ein Gespräch mit dem Sänger, der dieser Tage still und heimlich sein Rollendebüt als Caravadossi an der Semperoper gibt.

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10.12.2011Interviews

„Ein lang gehegter Wunschtraum“

Diese und nächste Woche dirigiert Christian Thielemann am Pult der Dresdner Staatskapelle in der Dresdner Frauenkirche erstmals das »Weihnachtsoratorium« von Johann Sebastian Bach. Mit dem barocken Repertoire betritt er stilistisches Neuland.

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07.12.2011Allgemein